Jedes Kind schläft anders – 6 gute Gründe für ein Schlafcoaching im ersten Babyjahr

Jedes Kind schläft anders – 6 gute Gründe für ein Schlafcoaching im ersten Babyjahr

Jedes Kind ist anders, auch beim Schlafen. Es gibt sie, diese Kinder, die gerne schlafen, die von Babyalter an einen Rhythmus haben und abends sogar gerne ins Bett gehen. Andere Kinder (und das sind mehr als die eben beschriebenen) mögen es eben nicht so gerne, wollen oder können nicht schlafen, wachen immer wieder auf oder brauchen immer jemanden an ihrer Seite. Wir Eltern können nicht beeinflussen mit welchem Charakter unser Baby auf die Welt kommt, aber wir können auf bestimmte Dinge achten – wenn wir wissen, welche Dinge wir beim Schlafen unserer Kinder beeinflussen können und welche eben nicht, dann können wir uns mit dem Thema Baby- bzw. Kinderschlaf ein bisschen entspannen.

1 Du erkennst: Jede Familie ist anders. Jedes Kind ist anders. Jedes Kind schläft anders.

Die ganzen Tipps, die man als (Neu-)Eltern zum Thema Schlafen aus Büchern, Ratgebern, von der Familie oder anderen Eltern bekommt, sind alle irgendwie richtig. Nur eben vielleicht nicht für EUCH zu diesem Zeitpunkt. Bevor man ständig alles mögliche ausprobiert und am Ende irgendwie doch nichts klappt, lasst euch in einem Schlafcoaching ganz individuell beraten.

2 Du gehst nicht monate- oder jahrelang an deine Grenzen, um dein Kind in Sachen Schlaf durch Tag und Nacht zu bekommen.

Die ersten Monate fliegen nur so dahin. Dein Baby entwickelt sich in großen Schritten weiter und was letzte Woche noch so gut geklappt hat, funktioniert heute vielleicht gar nicht mehr. Du denkst, „Ach, das ist nur eine Phase, ich mache jetzt mal so weiter, das wird schon. Ich schaffe das schon irgendwie.“ Und man macht viel, oft einmal auch ZU viel, und es reicht trotzdem nicht. Bevor du dich auflöst, lösen wir lieber dein Problem auf.

3 Du hast die richtigen Erwartungen an den Schlafbedarf deines Kindes

„Schläft es zu wenig?“, „Schläft es zu kurz?“, „Mein Kind schläft erst um 22 Uhr“ oder „Mein Baby schläft nur bis 5 Uhr morgens.“ – 

Alle Fragen zum Schlafbedarf des Kindes können wir klären, in Abhängigkeit seines Lebensalters und seines Entwicklungsstandes.

4 Du klärst: „Wo und wie wollen wir schlafen?“

Familienbett, Kinderbett im Schlafzimmer oder eigenes Zimmer?

Das ist hier die Frage. Manche hatten vorher eine Idee, wie es sein könnte, es kommt dann aber ganz anders. Manche Schlafkonstellationen haben sich so ergeben, dann eingebürgert und dann einfach so geblieben. Das Ziel ist, dass alle Beteiligten gut schlafen können und dass ihr dazu steht, wie auch immer dieses Modell dann weiterhin aussieht.

5 Du musst nicht an deinen Fähigkeiten als Mutter oder Vater zweifeln

„Mein Kind schläft nicht durch.“ „Mein Kind trinkt drei Flaschen nachts.“ „Ich muss mein Kind stundenlang tragen.“  „Bei denen hat es aber geklappt.“ „Warum kann ich das nicht?“

Bevor du dich mit diesen Fragen quälst, sprich sie aus – ein Schlafcoaching kann diese (negativen) Glaubenssätze auflösen.

6 Du bekommst Antworten auf deine Fragen 

„Ab wann macht man ein Abendritual?“, „Ab wann braucht es nichts mehr zu trinken nachts?“, „Soll ich es wecken zum trinken?“ „Um wie viel Uhr sollte mein Kind schlafen gehen?“, „Schläft es genug?“

Viele Fragen tauchen auf, viele lösen sich von selbst, aber manche bleiben auch. Bevor sie so lange bleiben, dass sie irgendwann ein Problem werden und du dir nur noch mit einer Hau-Ruck-Lösung zu helfen weißt, gehe es vorher an. Dann kannst du einen sanften, bindungsorientierten Weg wählen, hinter dem du auch stehen kannst.

> Das Thema Babyschlaf wirft oft Fragen auf, viele denken: „das wird schon“. Oft wird es das auch, wenn die Kinder größer werden. Trotzdem gibt es zum Thema „Schlaf bei Kindern“ so viel Wissen, was hilfreich ist und was uns einfach entspannter sein ließe. Für viele reicht dann einfach auch mal jemand von außen, mit dem man sich zur ganz persönlichen Situation besprechen kann.

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Lest doch dazu auch die folgenden Artikel:

Yogaübung für gestresste Elternhttp://cosy-eleven.de/2017/06/21/yogauebung-fuer-gestresste-eltern/

6 Regeln für ein schönes Abendritualhttp://cosy-eleven.de/2017/08/17/die-6-wichtigsten-regeln-fuer-ein-schoenes-abendritual/

Sich abends vor dem Schlafengehen noch einmal den schönen Dingen des Tages widmenhttp://cosy-eleven.de/2017/06/12/tag-des-tagebuchs-schreibe-jeden-abend-3-herzensdinge-auf/

Liebe Grüße, Euer Schlafcoach Julia

Die 6 wichtigsten Regeln für ein schönes Abendritual

Die 6 wichtigsten Regeln für ein schönes Abendritual

Das Abendritual mit Kindern • Ist das wichtig?
 
Ein verlässlicher Tagesablauf hilft Kindern und Eltern, sich im Tag zu orientieren und zu wissen, was als nächstes kommt. Wenn man eine Routine für Essens-, Schlafens- und Spielzeiten hat, bringt das Ruhe in Tag und Abend. Lest hier meine 6 besten Tipps für ein Abendritual.

Ein Abendritual gibt der Zeit vor dem Schlafengehen eine Struktur, an die man sich halten kann. Dieses entwickelt sich aber mit dem Kind weiter und ist keine starre Vorgehensweise. Man kann mit dem Abendritual beginnen, wenn das Baby ein paar Wochen alt ist – dann ist es zum Beispiel ein: > Licht dimmen, Schlafanzug / Schlafsack anziehen, stillen / füttern und Schlaflied singen. Spätestens wenn das Kind ein Jahr alt wird, sollte man ein Abendritual einführen. Natürlich kann man ab und zu die Routine durchbrechen, man möchte ja auch flexibel bleibe.Dabei ist es wichtig, nicht immer nur die Uhr im Blick zu haben, damit man auch flexibel reagieren kann.Das Abendritual sollte dazu dienen, die Systeme runterzufahren und entspannen, denn vor das Schlafen hat die Natur die Entspannung gesetzt. 

Hier schreibe ich euch paar wichtige Tipps zum Thema Abendritual auf:

1.Das Abendritual ist super kuschelig und gemütlich:

Setzt oder legt euch hin, aufs Sofa, ins Elternbett oder Kinderbett und macht es euch so richtig gemütlich. Die liebevolle Zuwendung vor dem Schlafengehen bestärkt das Kind in dem Gefühl, in Geborgenheit und Sicherheit zu sein.

2. Das Abendritual sollte möglichst jeden Abend einen gleichen Ablauf haben

Damit Ihr und eure Kinder wisst, was als nächstes kommt, läuft das Abendritual jeden Abend möglichst gleich ab. Ihr Eltern bestimmt dabei den groben Ablauf und den Rahmen des Abendrituals. Die Kinder dürfen gewisse Dinge mit entscheiden, wie z.B. welchen Schlafanzug sie anziehen oder welches Buch sie lesen möchten.

3. Das Abendritual ist zeitlich begrenzt

Gestaltet das Schlafritual überschaubar und mit einem klaren Anfang und Ende. Alles in allem sollte das Abendritual bei 0-3 Jährigem nicht länger als 20 Minuten dauern und bei Kindern ab 4 vielleicht 30 Minuten.

4. Ruhe und Entspannung vor dem Schlafen

Die Zeit vor dem Schlafengehen sollte harmonisch, angenehm für alle und in schöner Atmosphäre verlaufen. Fangt mit dem Abendbrot und der Abendroutine rechtzeitig an, damit alles in Ruhe passieren kann und die Übergange nicht zu stressig werden. Vermeidet außerdem vor dem Schlafengehen zu wilde und aufregende Spiele, Streits (auch unter den Eltern) und zu spannende Geschichten.

5. Licht dimmen

Melatonin, auch bekannt als Schlafhormon, gibt dem Körper das Signal zum Schlafen. Deswegen solltet ihr zum Abendritual das Licht dimmen, damit das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet werden kann. Ist es zu hell im Zimmer, sowohl abends, als auch nachts, z.B. mit zu hellen Nachtlichtern, dann wird weniger Melatonin gebildet und es kann sein, dass ihr und eure Kinder schwerer einschlaft oder auch nachts leichter aufwacht.

6. Tablets, Filme, Fernseher und Co hindern beim Einschlafen

Ebenso sollten mindestens anderthalb Stunden vor dem Schlafen blaue Lichter von Handys, iPads und Computern und Fernsehen tabu sein: die Melatoninausschüttung kann sich durch das blaue Licht der Geräte erheblich verzögern (übrigens auch bei uns Erwachsenen!). Außerdem ist das Schauen von Filmen etc. sehr aufregend und aufputschend für die Kinder und sie brauchen eine gewisse Zeit, das zu verarbeiten und wieder runter zu kommen.

Gute Nacht und entspannte Abende wünscht euer Schlafcoach

Julia