Yogaübung für gestresste Eltern

Yogaübung für gestresste Eltern

Heute ist Welt-Yogatag!

Passend dazu interessiert mich die Frage, was die beste Yogaübung ist, wenn man abends bei seinem Kind am Bett sitzt und es in den Schlaf begleitet, man gestresst oder unruhig ist und diese Spannung auf sein Kind überträgt.

Dazu befragte ich meine Expertin, die Yogalehrerin Sarah Müggenburg von Om Living.

IMG_8749 Kopie Das sind Sarah und ihr Sohn Linus (4 Jahre)

Hallo Sarah, erzähl doch einmal kurz wer du bist und was du machst.

Als Mama von zwei Söhnen (4 und 10), Yogalehrerin und Gründerin von Om Living möchte ich anderen Mamas helfen, mehr Balance und Entspannung ins Leben zu bringen und für all ihre vielfältigen Aufgaben und Ziele zu stärken. Ich bin überzeugt davon, dass Kinder unser Leben bereichern und dass es unsere Aufgabe ist, ihnen Wurzeln und Flügel geben. Das können wir nur tun, wenn wir selbst geerdet und im Einklang mit uns sind.

Mich interessiert heute die Frage: Was können Eltern machen, wenn man sich nervös und unausgeglichen fühlt. Die Kleinen haben ja so wahnsinnige Antennen und wenn es ans Einschlafen geht, sind wir vielleicht vom Tag  oder von irgendwelchen Themen total gestresst und wir können uns gar nicht in Ruhe dem Kind und dem Einschlafen widmen. Da wäre es toll, wenn du mir ein paar Tipps geben kannst, was Eltern machen können, wenn sie merken: „Ich bin total nervös.“

Das ist wirklich eine gute Frage und du fragst genau die Richtige! ☺ Meine Kinder sind wahrlich keine guten Einschläfer und das ganze Einschlafprozedere kann viele Abende füllen und unterschiedlichste Ausmaße annehmen. Dabei Geduld und Nerven zu behalten, ist eine hohe Kunst und eine tägliche Herausforderung. 😉 Meine Tipps sind die folgenden:

Tipp 1: Mein Ansatz ist, dass ich mir, wie am Anfang einer Yogastunde zunächst einmal eine Absicht setze, die ich mir dann wie ein Mantra vorbete: Ich bleibe ruhig und genieße das Bedürfnis nach Näher meiner Kinder. Was auch immer passiert, bleibe ich klar und ruhig.

Tipp 2: Eine effektive Yogaübung um das Nervensystem zu beruhigen ist die Vorbeuge. Auf die Bettkante setzen, die Arme vor der Brust verschränken und die Ellbogen auf den Oberschenkeln aufstützen, den Kopf hängen lassen. Durch den Mund ausatmen, seufzen oder „ffff“ oder „bbbbrrrrr“. Als nächstes die Arme zwischen die Beine sinken lassen und den Kopf ausschüttlen, dabei alle Gedanken loslassen, die wir nicht mit ins Bett nehmen wollen. Abschließend langsam Wirbel für Wirbel aufrollen, die Hände auf den Bauch legen und mit geschlossenen Augen tief in den Bauch atmen.

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Bild: Die Kutscherhaltung

Tipp 4: Ich spiele meine Musik-Mantren in Dauerschleife ab, das lullt den Sohnemann richtig ein. Irgendwann hört er auch auf zu protestieren, dass er doch lieber Drache Kokosnuss hören möchte.

Meine Hör-Empfehlungen sind:

  • Baby Yoga Music: Soothing Indian Flute, Music for Deep Sleep and Relaxation
  • Yoga Baby, Dan Lofthouse
  • Mothers Blessing Mantren
  • SYNCSOULS CALM CHILD , Phantasiereisen, Schlaflieder und eine Gutenachtgeschichte für das glückliche Kind

Tipp 5: Wenn mein Vierjähriger mal wieder die Konfrontation sucht, indem er immer wieder aufsteht, Purzelbäume schlägt, Kopfstände macht oder im ganzen Haus herumläuft, gehe ich nicht darauf ein, denn das befeuert ihn nur und es artet in ein Machtspiel aus. Ich sage ihm, dass ich erstmal aus dem Zimmer gehe und mir einen Tee koche, gewinne dadurch Abstand und mache in der Zeit Atemübungen: Doppelt so lange aus, wie einatmen. Wenn ich durchgeatmet habe, gehe ich wieder zu ihm und manchmal überträgt sich die Ruhe. Dann setze ich mich zu ihm und lege meine Hand auf seine, um die Ruhe zu übertragen.

Tipp 6: Wenn auch das nicht hilft und mein Kleiner immer noch keine Anstalten macht, im Bett liegen zu bleiben, auch nicht, wenn ich mich zu ihm lege und er stattdessen ohne Faxen macht, mache ich etwas Unerwartetes wie den „brüllenden Löwen“ und lasse dabei alle Anspannung raus. Dann lade ich ihn ein, mitzumachen: Die Zunge herausstrecken und ganz laut „Bäh“ machen, dabei auf den Punkt zwischen den Augenbrauen schielen. Dreimal wiederholen. Immerhin bringt uns das zum Lachen und wir können alles rauslassen. Das macht nicht sofort müde, aber wer angespannt ist, kann ja auch nicht schlafen. 😉

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Bild: Sarah und ihr Sohn zeigen uns den „brüllenden Löwen“

Kannst du eine Übung für Kinder empfehlen, damit die lernen sich zu entspannen?

Um mehr Entspannung in unser aller Leben zu bringen, habe ich die Einschlafgeschichte „Abends im Wald“ aus dem neuerschienen Buch „Schöne Grüße an die Sonne – Der kleine Yoga-Notfallkoffer für stressige Situationen mit Kindern“ der Yogalehrerin und dreifach-Mama Ellen Aßmann – als Abendritual eingeführt: Wie ein kleiner Bär tappe ich dabei mit meinen Fingern über den Rücken meines Nachteulenkindes und kitzle ihn unter den Achselhöhlen, um eine Höhle zum Schlafen für den Bären zu finden. Mein Vierjähriger ist gleich in die Geschichte eingestiegen und hat geschnarcht wie ein Bär. Natürlich nur im Spiel, aber häufig beruhigt ihn die Geschichte so, dass er immer ruhiger wird und irgendwann einschläft.

Du hast gesagt, dass deine Kinder abends nicht gerne ins Bett gehen. Auch auf deinem Blog hast du darüber schon berichtet. Was sind denn in Kürze deine Gedanken zum Thema „Einschlafprobleme?“

Einschlafprobleme sind meiner Ansicht nach, manchmal Hinweise darauf, dass sich die Kinder nicht richtig geborgen fühlen und nicht loslassen können. Im Schlaf ist der Mensch ja komplett ungeschützt und es ist wichtig, dass Kinder in dem Gefühl einschlafen können, dass die Eltern da sind und auf sie aufpassen. Wenn also meine Kinder nicht gut einschlafen, mache ich mir Gedanken darüber, was wir ändern können, damit sich alle in der Familie wohlfühlen. Mein Mann und ich sind viel unterwegs und dadurch sind auch häufiger mal unterschiedliche Babysitter da. Das bringt Unruhe rein. Egal, ob die Kinder viel Programm haben oder wir Eltern beruflich sehr eingespannt sind, jeder braucht seinen eigenen Raum, indem er sich geschützt fühlt oder auch mal unbeobachtet sein kann. Wir Eltern müssen gut für uns sorgen, denn wir unausgeglichen sind oder unsere Probleme mit uns herumschleppen, merken es die Kinder sofort und sind beunruhigt. Meine Devise ist daher, dass wir Dinge tun, die uns guttun, seien es Yogaübungen, Laufengehen oder gute Gespräche mit Freunden. Manchmal ist es auch hilfreich, sich Pausen einzuplanen, in denen wir einfach gar nichts tun. Wenn wir in Balance sind, können auch die Kinder sich mehr fallen lassen.

>> Mehr zu dem Thema „Einschlafen bei Kindern“ könnt ihr Ende der Woche auf Sarahs Blog lesen, denn zu dieser Frage hat sie im Gegenzug mich interviewt. <<

Gibt es gerade aktuelle Kurse oder Workshops mit dir?

Gerade habe ich das Yoga Retreat Relax. Recharge. Renew. – eine Auszeit für Mamas in Stolzenhagen, Brandenburg angeboten. An diesem Wochenende konnten die Teilnehmerinnen mal wieder richtig auftanken und bei sich selbst ankommen. Das kam so gut an, dass ich es im Herbst wiederholen werde.

Für Kurzentschlossene biete ich am kommenden Wochenende einen Wohlfühl-Workshop zusammen mit Katrin Neiß von Neiss Coaching an:

Selbst. Wert. Gefühl. – ein Wohlfühl-Workshop für Mamas

Am Sonntag, 25.06.2017 von 11 bis 14 Uhr

In der Remise Zehlendorf

Charlottenburger Str. 4
14169 Berlin

An diesem Wohlfühltag für Mamas laden wir dich ein, dir selbst mehr Wertschätzung zu geben und zu spüren, wo du im Moment stehst und wo die Reise hingehen soll.

Mehr zu den Yoga Events und Themen rund um entspanntes Mamasein gibt es hier: www.om-living.com

 

Toll, herzlichen Dank, liebe Sarah für dieses schöne und ehrliche Interview,

und bis bald, euer Schlafcoach Julia von Cosy Eleven

Mittagsschlaf in der Kita – nicht von allen geliebt, die Ruhephasen sind aber wichtig fürs Gehirn

Mittagsschlaf in der Kita – nicht von allen geliebt, die Ruhephasen sind aber wichtig fürs Gehirn

Schlafen ist ja immer ein wichtiges Thema für Eltern. In diesem Artikel geht es um das Thema Mittagsschlaf in der Kita – für Eltern mit jüngeren Kinder, die sich fragen, kann mein Kind in der Kita schlafen und für Eltern mit älteren Kindern, die sich fragen: braucht mein Kind den Mittagsschlaf noch?

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Klappt das Einschlafen in der Kita? 

Viele Eltern, die ihre kleinen Kinder wegen der endenden Elternzeit oft schon ab 12 Monate in die Krippe/Kita bringen möchten, stellen sich oftmals die Frage: „Kann mein Kind ohne mich einschlafen?“ Viele Kinder werden ganz natürlich das erste Babyjahr tagsüber in den Schlaf begleitet – sei es in der Babytrage, im Kinderwagen oder auch beim gemeinsamen Mittagsschlaf. Das ist soweit normal, doch zurecht fragen sich viele Eltern, wie die Kinder dann ohne ihre Hilfe in der Kita einschlafen können.
Kinder entwickeln eine Kita-Einschlafstrategie

Eltern können meistens unbesorgt sein, denn die ErzieherInnen geben den Kleinen in der Eingewöhnungszeit und auch danach Zuwendung und die Nähe, die sie brauchen. In den meisten Fällen schlafen die Kinder dann aber „im Rudel“ recht bald mit mehr oder weniger Hilfe durch die ErzieherInnen ein. Sie entwickeln dann ihre ganz eigene „Kita-Einschlafstrategie“ und schlafen in der Kita schnell und gut ein. Eltern müssen sich also in den meisten Fällen keine Sorgen machen, denn ihre Kinder können in der Kita oftmals viele Dinge schneller und selbständiger als zu Hause.
Achten Sie am besten auf die Zeichen, die Ihnen Ihr kleiner Liebling sendet und sprechen Sie bei Bedenken und Sorgen die ErzieherInnen direkt an. Gemeinsam finden Sie sicher eine Lösung, die für Ihr Kind am besten ist.
Das nimmt ein bisschen die „Gefahr“ heraus, dass es für einige Eltern zu banal und nach „stellt euch nicht so an“ klingt. Was meinst du?

Krippenkinder brauchen den Mittagsschlaf 

In den ersten 2 Lebensjahren brauchen Kinder den Mittagsschlaf noch, um ihr Gesamtschlafbedürfnis ausreichend zu decken. Manchmal ist es so, dass besonders kleinere Kinder, die schon früh in die Kita kommen (also mit 12/13 Monaten oder früher) oftmals zu Hause noch 2 mal geschlafen haben – einmal vormittags und einmal nachmittags. Doch auch hier hat sich gezeigt, dass sich die Kinder dann relativ schnell an den einen Mittagsschlaf gewöhnen. Sollten Kinder noch eine Umgewöhnungszeit brauchen, von zwei auf einen Tagesschlaf, sollten die Kitas auch flexibel auf die unterschiedlichen Schlafbedürfnisse ihrer Kinder eingehen. So sollte sich ein Kind, dass zum Beispiel früher müde ist und beim Mittagessen einschläft oder im Begriff ist einzuschlafen, sich ein bisschen früher hinlegen dürfen. Im Laufe der Zeit gewöhnen sich die Kinder aber in der Regel sehr gut an den neuen Rhythmus. Stellen Sie diese oder ähnliche Fragen am besten schon bei den Kennenlerngesprächen in den Einrichtungen, um einem unguten Gefühl beim Start vorzubeugen.

Mittagsschlaf, adé!

Im Alter von 3 und 4 Jahren verändern Kinder ihr Gesamtschlafbedürfnis erneut. Viele brauchen dann den Mittagsschlaf nicht mehr. In vielen Kitas gibt es aber einen festen Mittagsschlaf und die Kinder „müssen“ schlafen oder sie schlafen aus Gewohnheit trotzdem ein. Viele Eltern haben dann das Problem, dass die Kinder abends erst spät einschlafen können, weil sie nicht müde genug sind. Eltern sollten dann mit den ErzieherInnen sprechen und ihnen die Lage zu erklären, dass ihre Kinder abends zu spät ins Bett finden. Meistens findet man zusammen eine Lösung, wie man das Kind zum Beispiel nur kürzer schlafen lässt, wenn es keinen extra Raum für Kinder gibt, die wach bleiben und spielen dürfen.

Allerdings bestätigen viele ErzieherInnen, dass den Kitakindern über 3 Jahren bis zum Vorschulalter eine Ruhephase am Tag gut tut, sogar notwendig ist. Die Kinder legen sich dann hin, ruhen sich aus, indem sie beispielsweise einer Geschichte lauschen oder ein Hörspiel hören.

Fazit: 

Ausreichende Schlaf- und Ruhephasen sind in jedem Fall wichtig für die Lern- und Konzentrationsfähigkeit der Kinder, denn Gelerntes und Erfahrenes verfestigt sich im Schlaf. Außerdem tanken die Kinder neue Energie für die zweite Tageshälfte.

Jedes Kind ist ein Individuum und hat einen eigenen Rhythmus. Wichtig ist es, dass Sie immer auf die Signale und das Verhalten Ihres Kindes achten und die Erzieher bei Ihren Fragen und Wünschen mit einbeziehen. So wird es für alle eine tolle und entspannte Kitazeit.

Liebe Grüße

Eure Julia

Zum Weltbuchtag: Meine Lieblings-Vorlese-Bücher aus den letzten 6 Jahren

Zum Weltbuchtag: Meine Lieblings-Vorlese-Bücher aus den letzten 6 Jahren

DER WELTBUCHTAG 2017

Heute ist Weltbuchtag. 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren.

Ich bin selbst seit Kindesbeinen an erklärte Leseratte, ich liebe Bücher und lesen. Ein Leben ohne ginge nicht. Nun komme ich seit 6 Jahren auch in den Genuss des Vorlesens.

Hier habe ich einmal kurz zusammen gerechnet. Wenn ich nur das abendliche Vorlesen nehme und das im Durchschnitt 20 Minuten, komme ich auf knappe 44.000 Minuten sprich 733 Stunden Vorlesen.

WOW. Zum Glück wohnen wir direkt NEBEN einer Bücherei. Sonst wären wir bestimmt arm mittlerweile, oder verrückt, weil wir immer die gleichen Bücher hätten vorlesen müssen 🙂

Zu einem perfekten Abendritual gehört mich immer das Vorlesen. Schon ganz früh – also mit 8 Monaten habe ich Bücher mit ins Abendritual einbezogen.

Deswegen habe ich mal meine Highlight-Lieblings-Vorlese-Bücher für Kinder aus den letzten 6 Jahren zusammen gesucht. Bücher oder Reihen, die uns begleitet haben. Teilweise Bücher, die ich jetzt seit langem mal wieder in der Hand halte und die mich an süße, alte Zeiten erinnern.

Die ersten Bücher, die wir immer und immer wieder angeschaut haben, waren Wimmelbücher. Wir haben die ersten Wimmelbücher mit angeschaut, da war unser Sohn ca 8/9 Monate.

Man kann Geschichten zu den Bildern erfinden und es eignet sich für den ersten Wortschatz unglaublich gut. Da gab es die schönen Ali Mitgutsch Wimmelbücher, die uns in unsere Kindheit zurückgeworfen haben, weil wir diese damals schon angeschaut haben. Diese beiden Wimmelbücher sind aber die Evergreens gewesen:

1. Das FRÜHLINGSWIMMELBUCH (es gibt natürlich auch Sommer und Herbst und Winter)

Das war DIE Entdeckung damals auf dem Flohmarkt. Wimmelbücher waren bei unserem Sohn und uns sehr beliebt. Die Wimmelbücher von Rotraut Susanne Berner haben wir sofort in unser Herz geschlossen. Die Figuren sind allesamt so liebevoll gezeichnet und erleben über die Jahreszeiten viele kleine Geschichten, die das Herz erwärmen.

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2. Das BERLIN WIMMELBUCH (vor allem für 0-3 jährige)

Diese Berlin Wimmelbuch hat es uns total angetan, weil es auch für Eltern in Berlin sehr schön gestaltet ist und man wirklich tage- und wochenlang dieses Buch anschauen kann und doch immer wieder etwas neues entdeckt.

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Nach den Wimmelbüchern kamen bei uns die Aufklappbücher an die Reihe. Da war unser Sohn so ungefähr 3 Jahre alt Stunden um Stunden haben wir in diesen Büchern von wieso weshalb warum? Junior geblättert und auf- und zugeklappt.

3. Das Buch „Bei uns zu Hause“ haben wir uns immer angeschaut und haben Tim und seine Familie im Badezimmer, beim Frühstück und zum Schlafengehen begleitet. Wir hatten dann auch „Der Flughafen“ als unsere erste Reise anstand, mein Kindergarten zur Eingewöhnung, die Dinosaurier, im Streichelzoo…. und und und.

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In diesem Alter so ab 3 Jahren waren neben diesen Aufklappbüchern auch „Wissensbücher“ wie „Ich habe einen Freund“ total spannend.

4. Ich habe einen Freund, der ist Bäcker (…Polizist, Imker und eine Freundin, die ist Buchhändlerin etc.)

Diese „Ich habe einen Freund / Freundin Bücher nimmt die Kinder auch sehr süße Art und Weise mit in die Welt der Berufe. Schön gemalt und schön geschrieben ist es die perfekte Länge für ein kurzweiliges Vorlesen.

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4. CONNI

Ja, ich gebe zu, ich habe Conni immer schon geliebt und sogar immer freiwillig ein Conni-Buch ausgesucht, wenn ich ein Buch wählen sollte 🙂

Ich fand die Geschichten um dieses niedliche Mädchen mit der roten Schleife im Haar immer sehr herzig und dank Conni konnte ich oft sagen: Erinnere dich, Conni hat vor dem Schwimmbad auch geduscht oder Conni hat ganz toll ihren Mund geöffnet bei Zahnarzt. Ja, ich habe mir Connis Kompetenz geliehen und es hat oft genug geklappt 🙂 Danke Conni, schade, dass unsere Zeit vorbei ist!

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Ab ungefähr 4 Jahren wurden die Geschichten länger und die Bilder ein bisschen weniger. 

5. Sandmännchens Geschichtenbuch

In diesen 60 kleinen Gutenachtgeschichten gibt es verschiedene Hauptfiguren, die Geschichten erleben. Meine Liebling in dem Buch war Der kleine Zoowärter, der mit dem Eisbär zum Meer fährt oder dem Zoohund einen schönen extra-Platz im Zoo beschert, damit dieser auch mal „angeschaut wird.“ Weitere Geschichten handeln vom kleinen Breifträger, dem kleinen Nachtwächter und dem kleinen Schornsteinfeger.

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Mit 5 / 6 Jahren kann es dann schon ein bisschen spannender und die Geschichten länger werden. Alle Klassiker wie „Das Sams“, „Der kleine Wassermann“, „Die kleine Hexe“ sind natürlich nach wir vor ganz tolle Vorlesebücher. Jedoch ist der großartige Ingo Siegner absolut lesenswert. Jedes Kind kennt und liebt den Drachen Kokosnuss. Etwas unbekannter sind die Geschichten von Eliot und Isabella.

6. Eliot und Isabella und die Jagd nach dem Funkelstein.

In diesem Abenteuer müssen die Hauptfiguren Eliot, ein kleiner Rattenjunge und seine Freundin Isabella Bruno den Bär finden und warnen, denn er hat den kostbaren Funkelstein verschluckt. Wie immer müssen sie sich mit Bocky Bockwurst und seiner Bande rumschlagen und dann noch mit Schredder, dem schrecklichen Kater … aber am Ende wird natürlich alles gut!

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Jetzt in der Grundschule und in der Lesen-lernen Zeit kommen wieder ganz tolle neue Bücher zu uns. Absolute Lieblingsbuchreihe ist „Die Schule der magischen Tiere“ – zauberhafte Bücher, in der Kinder, die die Winterstein-Schule besuchen, nach und und nach ihr ganz persönliches, magisches Tier von der magischen Zoohandlung bekommen. Meine Liebling sind Ida und ihr Fuchs Rabbat.

Des Weiteren sind im Moment sind Comicbücher sehr absolute Renner. 

7. GREG’s TAGEBUCH

Die Comic-Romane um die Hauptfigur Greg Heffley sind so absolut witzig. Der Elfjährige Greg lebt mit seinen Eltern und seinem fiesen, großen Bruder Rodrick und seinem super frechen kleinen Bruder Manni zusammen und die Geschichten handeln von seinen Erlebnissen rund um die Junior-Highschool. Die kleinen Comicpassagen sind super Vorlesen für Leseanfänger. Das macht Spaß und die Kinder haben schnell Erfolgsrelebnisse. Greg‘ s Tagebuch ist dabei eher für Jungs. Das Pendant für Mädchen ist Lotta-Leben – auch sehr witzig geschrieben.

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Ich hoffe, es ist der ein oder andere Tipp für euch dabei. Ich wünsche euch heute ein ganz tolles Vorlesen.

Liebe Grüße Julia

6 Folgen von Schlafmangel: Wenn du dauerhaft schlecht oder zu wenig schläfst, kann dir DAS passieren

6 Folgen von Schlafmangel: Wenn du dauerhaft schlecht oder zu wenig schläfst, kann dir DAS passieren

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Heute zum Weltschlaftag möchte ich euch daran erinnern, wie wichtig Schlaf ist! Und dass Schlafmangel etwas ist, was man unbedingt aus der Welt schaffen muss.

Denn genug Schlaf zu bekommen ist sicherlich eines der wichtigsten Dinge, um gesund zu bleiben.

Schlafmangel kann viele Gründe haben:

Wahrscheinlich schläft jeder 3. Erwachsene in Deutschland schlecht. Unabhängig davon, ob er Kinder hat oder nicht. Andere Gründe sind vielfältig: Sorgen, Schmerzen, Lärm, Krankheit, keine Zeit verschwenden zu wollen oder zu viel Arbeit, die auch nachts gemacht wird oder werden muss – manchmal sind es auch mehrere Sachen auf einmal.

6 Folgen von Schlafmangel:

1. Du bist nicht leistungsfähig: Das Gehirn braucht den Schlaf, um Informationen und Erlerntes des Tages zu verarbeiten, abzulegen, zu sortieren und zu bewerten. Wenn wir ihm seine Aufgabe durch zu wenig oder schlechten Schlaf schwer machen, kann das Folgen für unser Gedächtnis und unser Gehirn haben. Ein müdes Gehirn ist nicht kreativ und man fühlt sich erschöpft und benebelt. Ein Leben mit einem Baby oder Kindern ist ja oft ein 24/7 Job und man braucht seine ganze Energie!

2. Du triffst die falschen Entscheidungen: Nach 17 Stunden ohne Schlaf hat man beispielsweise ein Reaktionsvermögen, dass einem Alkoholgehalt von 0,5 Promille. Eine Nacht durchzumachen würde schon circa 1 Promille entsprechen. Klar, man macht nicht ständig Nächte durch, aber zu wenig Schlaf fühlt sich dann an, wie betrunken sein und man kann nicht klar denken und verliert auch seine Feinfühligkeit. Für das Leben mit Kindern kann das fatale Folgen haben: Feinfühlig zu sein und sich in die Bedürfnisse seiner Kinder hineinzuversetzen ist wahnsinnig wichtig oder wir erlauben unseren Kindern Dinge, nur um unsere Ruhe zu haben.

3. Dein Immunsystem wird schlecht: Durch wenig oder schlechten Schlaf schwächen wir unser Immunsystem und Entzündungsreaktionen werden im Körper sichtbar: Sprich, wir sind anfälliger für Krankheiten aller Art: alle viralen und bakteriellen Infekte können und leichter treffen. Außerdem besteht unter Umständen auch ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Autoimmunkrankheiten und Übergewicht. Kinder bringen ja spätestens aus der Kita alles an Krankheiten mit nach Hause – uns kann das richtig umwerfen.

4. Du ernährst dich schlechter: wenn du schlecht schläfst, entwickelst du einen Heißhunger auf  fettige, süße, salzige und kohlenhydratreiche Lebensmittel. Das hat mit den Hormonen zum tun, die während des Schlaf gebildet werden: Wenn du mehr dazu wissen willst, google mal die Worte Leptin und Ghrelin. Man tendiert also dazu, sich schnell Energie zuzufügen, zum Beispiel mit Schokolade oder auch zu viel Kaffee (der uns dann zusätzlich wach hält, auch abends). Zu kochen und gesundes Essen ist einem übermüdet oft schlicht zu anstrengend. Gesundes Essen ist für Kinder aber nun mal auch unerlässlich.

5. Du bist sehr dünnhäutig und gestresst: Wenn man schlecht schläft, hat man nachweislich einen höheren Spiegel des Stresshormons Cortisol. Wenn dieses Cortisol dann im Körper nicht abgebaut wird, weil wir am Tag z.B. wieder Stress erleben, kommt es dauerhaft zu einem erhöhten Cortisolspiegel. Die Folgen davon können ein geschwächtes Immunsystem oder ein erhöhter Blutdruck sein. Außerdem kannst du schlechter Entspannen, wenn der Cortisolspiegel zu hoch ist, also fällt auch das Einschlafen wieder schwerer. Aber auch hier: wenn man vor lauter Müdigkeit nicht gelassen sein kann, können wir Trotzanfälle und Wutausbrüche unserer Kinder viel schlechter aushalten und wir können sie nicht liebevoll begleiten.

6. Du siehst schlecht aus: Wenn man dauerhaft schlecht oder zu wenig schläft, kann sich auch die Haut nicht mehr regenerieren und die Durchblutung leidet. Man sieht es im Gesicht: graue oder blasse Haut, Falten, Runzeln, Augenringe, Rötungen. Du siehst aber müde aus…! Das ist Kindern egal, sie lieben auch ihre müde aussehenden Eltern 😉

Aus welchen Gründen schlaft ihr schlecht? Was hält euch wach?

Liebe Grüße – Julia

 

foto: unsplash.com

Ein großartiges Rezept für ein entzündungshemmendes Mittag oder Abendessen: Berglinsen mit Mangold und gebratenes Lachsfilet

Ein großartiges Rezept für ein entzündungshemmendes Mittag oder Abendessen: Berglinsen mit Mangold und gebratenes Lachsfilet

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Ein großartiges Rezept für ein entzündungshemmendes Mittag oder Abendessen habe ich euch hier notiert:

Berglinsen mit Mangold und gebratenes Lachsfilet

Zutaten für 2 Personen

250 g Berglinsen

200 g Mangold

200 g frischen Spinat

1 rote Paprika

400 g Lachsfilet

Je 2 EL Leinöl und Olivenöl

1 EL Agavendicksaft

1 EL Kokosöl

1 Knoblauchzehe

1 TL Kurkuma

2 rote Zwiebeln

2 EL weißen Balsamico

4 EL Zitronensaft

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Die Berglinsen (ohne Salz) nach Packungsangabe gar kochen. Wenn die Linsen etwas abgekühlt sind, vermische ich sie mit dem Essig, Öl, dem Zitronensaft, genügend Salz und dem Agavendicksagt vermischen. Dann schneide ich Knoblauch und Zwiebeln klein und brate sie glasig an, füge die den in kleine Stücke geschnittenen Mangold, den gut gewaschenen und trocken geschleuderten Spinat und die Paprika, sowie den Kurkuma hinzu und brate alles ca 7 Minuten (bis alles noch Biss hat. Dann die Linsen unterrühren und warm halten.

Den Lachs auf der Hautseite 5-8 Minuten mit Kokosöl anbraten und dann kurz auf die andere Seite drehen und zu Ende garen. (Achtung nicht zu lang braten, sonst wird der Fisch trocken.) Alles nach Bedarf salzen und pfeffern.

 

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Guten Appetit! Eure Julia

Die Kraft des Kuschelns – Ein Loblied auf die (Baby)Massage

Die Kraft des Kuschelns – Ein Loblied auf die (Baby)Massage

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Intensiver Körper- und Hautkontakt bei Neugeborenen ist die erste Form von Kommunikation zwischen Eltern / Mutter und Kind. Neugeborene leben in den ersten 3 Monaten nach ihrer Geburt ein Leben wie im Bauch weiter: Viel Bewegung, viel Körperkontakt und viel Schlaf (und ständiges trinken).

Die menschliche Haut ist das größte Sinnesorgan. Für das Baby, dessen Sinne und Wahrnehmung sich langsam entwickelt, ist der Kontakt mit der Haut besonders wichtig. Das einfachste Mittel der Kommunikation mit dem Baby ist die Berührung.

Viel Berührung zum Beispiel auch ganz gezielte Berührungen durch Babymassage hat viel Vorteile. Es fördert den Aufbau und die Stärkung der emotionalen Bindung zwischen Baby und Eltern – das Baby gewinnt Vertrauen in die Welt. das Baby spürt Geborgenheit und Wohlbefinden. Es wird ausgeglichener und schläft im besten Falle intensiver und erholsamer. Das kennen wir von uns auch: Massage sind entspannend und senken den Spiegel an Stresshormonen. Wobei man sagen muss, dass Babys sich nicht wie wir, gemütlich hinlegen und wissen: ahhh, jetzt gleich kann ich mich entspannen und halten dann eine Stunde lang still. Babymassage ist für viele ganz kleine Babys auch erst einmal aufregend und sehr „reizvoll“. Deswegen ist es gut, sich in kleinen Schritten zu nähern, erst einmal ganz langsam und in kleinen Zeiteinheiten, ein paar Minuten reichen am Anfang schon, die Massagen zu geben.

Lernt man die Babymassage früh hat man eigentlich die ganzen Kinderjahre hindurch eine Möglichkeit liebevoll Berührungen zu schenken.

Häufiges in den Arm nehmen und Kuscheln regt außerdem die Ausbildung des Hippocampus an: das ist die Hirnregion, in denen Emotionen und Erinnerungen entstehen. Es fördert das kindliche Selbst(vertrauen), gibt Mut und fördert die emotionale Entwicklung.

Für Babys und größere Kinder hat Massage und Berührung aber neben den geistig-emotionalen Vorteilen auch körperliche zu bieten:

Durch die Berührung verbessert sich die Sinneswahrnehmung – die Babys lernen ihren Körper kennen und lernen sich besser in der (großen, weiten) Welt zurecht zu finden. Aber auch größere Kinder brauchen den Kontakt zu sich und verlernen das in unserer hektischen nach außen gerichteten Welt schneller als früher. Durch Massagen behalten sie den Kontakt zu sich selbst oder bekommen ihn wieder zurück.

In den Arm nehmen hält auch gesund, denn das Immunsystem wird durch Berührung und gezielte Massagen gestärkt (zum Beispiel wird die Thymusdrüse – sie ist zuständig für die körpereigene Abwehr – durch leichtes Klopfen auf den Brustkorb angeregt. Bauchweh (auch emotionales) kann durch eine leichte Bauchmassage gelöst werden.

FAZIT: Wer seine Kinder – vor allem auch wenn sie größer werden – In den Arm nimmt und kuschelt erhält das bestehende energetische Gleichgewicht und Gesundheit seiner Kinder aufrecht.

du willst mehr wissen?

>> neue Babymassagekurse bei COSY ELEVEN stehen auch hier: http://cosy-eleven.de/massagen-rund-um-die-geburt/

>> dich interessiert, wie du eine Fußmassage bei deinen Kinderrn durchführst? Dann lies hier: http://cosy-eleven.de/2016/12/25/entspannende-fussmassage-bei-kindern/

>> ein Video zur Bauchmassage bei Babys schau hier: https://www.youtube.com/watch?v=77mr9Ngl7w0&t=1s