01577 3753971 salut@cosy-eleven.de
Sommerzeit  – Tipps zur Zeitumstellung mit Babys und Kleinkindern

Sommerzeit  – Tipps zur Zeitumstellung mit Babys und Kleinkindern

Die Sommerzeit steht vor der Tür – In diesem Jahr erfolgt die Umstellung auf die Sommerzeit am Sonntag, den 25. März 2018. Um 2 Uhr nachts werden die Uhren eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Diese Nacht ist also kürzer. Am Abend bliebt es dann länger hell und Morgens dauert es erst einmal länger bis es hell wird. Im Verlauf des Frühlings und des Sommers verschiebt sich der Sonnenaufgang nach vorne, sodass es dann auch wieder früher hell wird.

Welche Auswirkungen kann die Zeitumstellung auf unseren Schlaf und den unserer Kinder haben? 

Die Uhren werden ja um eine Stunde vorgestellt. Zeigt der Wecker 7 Uhr, ist es gefühlt eigentlich erst 6 Uhr. Uns wird demnach eine Stunde Schlaf weggenommen. So kann es sein, dass Kinder morgens schwerer aus dem Bett kommen oder länger schlafen möchten.

Dafür kann es dann abends sein, dass die Kinder noch nicht einschlafen, weil es draußen noch so hell ist und weil ihre innere Uhr noch nicht auf Schlaf programmiert ist.Nach der Zeitumstellung ist es dann zB acht Uhr abends, für viele Zeit zum Schlafen gehen, die innere Uhr steht aber auf sieben Uhr.

Vor allem Eltern mit Kindern, die morgens eh schon gerne länger schlafen, denen kann die Umstellung zur Sommerzeit mehr zu schaffen machen. 

Dabei kann man auch noch auf folgendes achten:

  • Um Kinder an die Zeitumstellung zu gewöhnen, können Eltern am besten schon eine Woche vor der Umstellung darauf achten, dass der Nachwuchs früher schlafen geht. Wenn es feste Ins-Bett-Geh-Zeiten abends gibt, alles immer 10-15 Minuten früher beginnen lassen – also Abendbrot ab dieser Woche schon um kurz vor 18 Uhr statt 18 Uhr usw. – so kann man sich dann im Verlauf der Woche schon um die eine Stunde vorarbeiten.
  • Auf die Verdunklung im Schlaf / Kinderzimmer achten. Im Winter hilft ja das frühe Dunkelwerden auch beim müdewerden. Melatonin wird ja bei Dunkelheit ausgeschüttet. Da die Abende im Sommer ja immer länger hell sind, kann das Kinder länger wach halten abends. Jetzt ist eine gute Zeit, um sich um dunklere Rollos oder Vorhänge zu kümmern.
  • Morgens wiederum macht es dann Sinn, die Verdunklung früher hochzulassen, damit die Kinder langsam vom Licht geweckt werden – also der ganz natürlich Aufwachprozess, der uns Menschen schon geweckt hat, als es noch keine Wecker gab.
  • Ansonsten hilft es nach der Zeitumstellung, einfach die neue Uhrzeit als alte Uhrzeit zu nehmen und sich gar nicht so viel mit „jetzt ist es doch schon – oder erst…. wie viel Uhr“ zu beschäftigen.

 

Früher war übrigens die Winterzeit die übliche Zeit in Europa und die Sommerzeit gibt es noch gar nicht so lange..Sie wurde 1980 eingeführt, mit der Begründung, dass so Strom und Heizkosten gespart werden können. Mittlerweile ist man aber zu der Einsicht gekommen, das man nicht zwangsläufig Energie spart.

Außerdem haben Umfragen ergeben, dass besonders der Übergang zur Sommerzeit schwerer fällt als die Umstellung zur Winterzeit.

Ich wünsche euch einen sanften Übergang zur schönen Sommerzeit und viel Genuss und Freude, euer Schlafcoach Julia Beroleit

Sport in der Schwangerschaft – was gut tut und erlaubt ist 

Sport in der Schwangerschaft – was gut tut und erlaubt ist 

Grundsätzlich sind Sport und Bewegung in der Schwangerschaft sehr gut für Mama und Baby im Bauch.

Ihr solltet euch aber mit eurem Arzt rückversichern, ob Sport in eurer Schwangerschaft empfehlenswert ist.

Wenn sich die werdende Mama in der Schwangerschaft viel bewegt, sorgt das nicht nur für sie, sondern auch für das Baby für eine bessere Sauerstoffversorgung.

Da das gesamte Herz-Kreislauf-System in der Schwangerschaft extrem beansprucht wird, können ausreichend Sport und Bewegung Kreislaufproblemen vorbeugen – außerdem entwickeln Mütter so seltener Bluthochdruck oder Schwangerschaftsdiabetes, sagen Experten.

Manche Frauen fühlen sich gerade in den ersten 3 Monaten sehr schlapp und müde –würden am liebsten nur schlafen. Regelmäßige Bewegung ist am Anfang der Schwangerschaft trotzdem wichtig, auch wenn es nur tägliche, kleine Spaziergänge sind.

♥ Mehr lesen: Müdigkeit in der Schwangerschaft – http://cosy-eleven.de/2017/07/08/schwanger-und-muede/

Im zweiten Trimester geht es den meisten Baldmamas wieder etwas besser, sie fühlen sich gut und der Bauch ist noch nicht so groß. Hier wäre ein guter Zeitpunkt, um den Sport wieder aufzunehmen, wenn man schon vor der Schwangerschaft aktiv war oder überhaupt mit leichtem Sport zu beginnen.

Im dritten Trimester kann es dann zunehmend wieder anstrengender werden, der wachsende Bauch macht vieles ungewohnt schwer.

Alle Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke werden in der Schwangerschaft durch das Hormon Relaxin weicher und elastischer. Der Grund dafür ist, dass der Bauch wachsen kann, und auch der Beckenbereich lockerer wird und um auf die Geburt vorzubereiten. Auch der Kreuzbeinbereich und die Rückenbänder weiten sich und sorgen oft für Schmerzen.

Jedoch gerade bei Rücken- oder Nackenproblemen oder Ischiasschmerzen berichten viele Frauen, dass Bewegung und gezielte Gymnastik für Schwangere oftmals zu einer Verbesserung führt.

Überanstrengung in der Schwangerschaft sollte aber in jedem Fall vermieden werden – bei einem zu hohen Puls (über 130 Schläge pro Minute), Luftknappheit, Seitenstechen und Schwindel sollte die Sporteinheit besser beendet werden. Denkt daran, dass ihr bei euren Sporteinheiten immer ausreichend trinkt

Ebenso sollten Sportarten vermieden werden,

  • die zu Stürzen führen können, wie z.B. Skifahren, Inlineskaten, Klettern, Surfen
  • die den Körper zu sehr erschüttern, wie z.B. Hüpfen und Springen beim Tanzen, sowie schnelle Dreh- und Stoppbewegungen (wie z.B. beim Tennis oder Squash)
  • die mit zu schweren Gewichten arbeiten, wie z.B. Krafttraining.

Wer vor der Schwangerschaft regelmäßig gejoggt ist, sollte den Arzt am besten nach seiner Einschätzung fragen, da scheiden sich nämlich die Geister, ob man weiterjoggen darf oder besser darauf verzichten. Gleiches gilt für das Thema reiten.

Ich persönlich halte Yoga für eine der geeignetsten Sportarten in der Schwangerschaft. Empfehlenswert sind schon zu Beginn der Schwangerschaft spezielle „Pre-Natal-Yoga-Kurse“ – und nebenbei lernst du auch andere werdende Mütter kennen.

Durch die sanften Dehnungen und den moderaten Muskelaufbau kann den meisten Schwangerschaftswehwehchen sehr gut aus dem Weg gegangen werden. Die Atemübungen in der Yogapraxis sind eine hervorragende Vorbereitung auf die Geburt.

Weitere geeignete Sportarten für das Herz-Kreislauf-System sind vor allem leichte Ausdauersportarten wie Walking, Radfahren und Outdoor-Fitnesskurse, die speziell für werdende Mütter angeboten werden (so etwas wie Lauf-Mama-Lauf). Wer gerne ins Fitnessstudio geht kann dort gut Crosstrainer oder Liegefahrräder zum trainieren nutzen.

Sehr zu empfehlen sind außerdem Sportarten wie Schwimmen und Aquagymnastik, da man durch den Auftrieb des Wassers eine schöne Leichtigkeit erfährt und es prima gegen Wassereinlagerungen helfen kann. Außerdem sind die Übungen im Wasser zusätzlich gelenkschonend.

Einen sehr schönen und ausführlichen Überblick über das Thema Sport in der Schwangerschaft findet ihr zum Beispiel auch hier: https://www.sportscheck.com/fitness/themen/sport-in-der-schwangerschaft/. Hier werden Experten wie Fitnesstrainer, Gynäkologen und Hebammen interviewt und ihre Antworten für euch zusammengefasst.

Wie ist das bei euch?

>> Welchen Sport macht ihr derzeit gerne oder habt ihr mit Baby im Bauch gemacht?

Viele Grüße,

Euer Schlaf- und Entspannungscoach Julia Beroleit

>> freut euch schon auf meinen nächsten Blogartikel zum Thema Sport nach der Geburt – Fit MIT Baby

Jedes Kind schläft anders – 6 gute Gründe für ein Schlafcoaching im ersten Babyjahr

Jedes Kind schläft anders – 6 gute Gründe für ein Schlafcoaching im ersten Babyjahr

Jedes Kind ist anders, auch beim Schlafen. Es gibt sie, diese Kinder, die gerne schlafen, die von Babyalter an einen Rhythmus haben und abends sogar gerne ins Bett gehen. Andere Kinder (und das sind mehr als die eben beschriebenen) mögen es eben nicht so gerne, wollen oder können nicht schlafen, wachen immer wieder auf oder brauchen immer jemanden an ihrer Seite. Wir Eltern können nicht beeinflussen mit welchem Charakter unser Baby auf die Welt kommt, aber wir können auf bestimmte Dinge achten – wenn wir wissen, welche Dinge wir beim Schlafen unserer Kinder beeinflussen können und welche eben nicht, dann können wir uns mit dem Thema Baby- bzw. Kinderschlaf ein bisschen entspannen.

1 Du erkennst: Jede Familie ist anders. Jedes Kind ist anders. Jedes Kind schläft anders.

Die ganzen Tipps, die man als (Neu-)Eltern zum Thema Schlafen aus Büchern, Ratgebern, von der Familie oder anderen Eltern bekommt, sind alle irgendwie richtig. Nur eben vielleicht nicht für EUCH zu diesem Zeitpunkt. Bevor man ständig alles mögliche ausprobiert und am Ende irgendwie doch nichts klappt, lasst euch in einem Schlafcoaching ganz individuell beraten.

2 Du gehst nicht monate- oder jahrelang an deine Grenzen, um dein Kind in Sachen Schlaf durch Tag und Nacht zu bekommen.

Die ersten Monate fliegen nur so dahin. Dein Baby entwickelt sich in großen Schritten weiter und was letzte Woche noch so gut geklappt hat, funktioniert heute vielleicht gar nicht mehr. Du denkst, „Ach, das ist nur eine Phase, ich mache jetzt mal so weiter, das wird schon. Ich schaffe das schon irgendwie.“ Und man macht viel, oft einmal auch ZU viel, und es reicht trotzdem nicht. Bevor du dich auflöst, lösen wir lieber dein Problem auf.

3 Du hast die richtigen Erwartungen an den Schlafbedarf deines Kindes

„Schläft es zu wenig?“, „Schläft es zu kurz?“, „Mein Kind schläft erst um 22 Uhr“ oder „Mein Baby schläft nur bis 5 Uhr morgens.“ – 

Alle Fragen zum Schlafbedarf des Kindes können wir klären, in Abhängigkeit seines Lebensalters und seines Entwicklungsstandes.

4 Du klärst: „Wo und wie wollen wir schlafen?“

Familienbett, Kinderbett im Schlafzimmer oder eigenes Zimmer?

Das ist hier die Frage. Manche hatten vorher eine Idee, wie es sein könnte, es kommt dann aber ganz anders. Manche Schlafkonstellationen haben sich so ergeben, dann eingebürgert und dann einfach so geblieben. Das Ziel ist, dass alle Beteiligten gut schlafen können und dass ihr dazu steht, wie auch immer dieses Modell dann weiterhin aussieht.

5 Du musst nicht an deinen Fähigkeiten als Mutter oder Vater zweifeln

„Mein Kind schläft nicht durch.“ „Mein Kind trinkt drei Flaschen nachts.“ „Ich muss mein Kind stundenlang tragen.“  „Bei denen hat es aber geklappt.“ „Warum kann ich das nicht?“

Bevor du dich mit diesen Fragen quälst, sprich sie aus – ein Schlafcoaching kann diese (negativen) Glaubenssätze auflösen.

6 Du bekommst Antworten auf deine Fragen 

„Ab wann macht man ein Abendritual?“, „Ab wann braucht es nichts mehr zu trinken nachts?“, „Soll ich es wecken zum trinken?“ „Um wie viel Uhr sollte mein Kind schlafen gehen?“, „Schläft es genug?“

Viele Fragen tauchen auf, viele lösen sich von selbst, aber manche bleiben auch. Bevor sie so lange bleiben, dass sie irgendwann ein Problem werden und du dir nur noch mit einer Hau-Ruck-Lösung zu helfen weißt, gehe es vorher an. Dann kannst du einen sanften, bindungsorientierten Weg wählen, hinter dem du auch stehen kannst.

> Das Thema Babyschlaf wirft oft Fragen auf, viele denken: „das wird schon“. Oft wird es das auch, wenn die Kinder größer werden. Trotzdem gibt es zum Thema „Schlaf bei Kindern“ so viel Wissen, was hilfreich ist und was uns einfach entspannter sein ließe. Für viele reicht dann einfach auch mal jemand von außen, mit dem man sich zur ganz persönlichen Situation besprechen kann.

Das war interessant?

Lest doch dazu auch die folgenden Artikel:

Yogaübung für gestresste Elternhttp://cosy-eleven.de/2017/06/21/yogauebung-fuer-gestresste-eltern/

6 Regeln für ein schönes Abendritualhttp://cosy-eleven.de/2017/08/17/die-6-wichtigsten-regeln-fuer-ein-schoenes-abendritual/

Sich abends vor dem Schlafengehen noch einmal den schönen Dingen des Tages widmenhttp://cosy-eleven.de/2017/06/12/tag-des-tagebuchs-schreibe-jeden-abend-3-herzensdinge-auf/

Liebe Grüße, Euer Schlafcoach Julia

Die 6 wichtigsten Regeln für ein schönes Abendritual

Die 6 wichtigsten Regeln für ein schönes Abendritual

Das Abendritual mit Kindern • Ist das wichtig?
 
Ein verlässlicher Tagesablauf hilft Kindern und Eltern, sich im Tag zu orientieren und zu wissen, was als nächstes kommt. Wenn man eine Routine für Essens-, Schlafens- und Spielzeiten hat, bringt das Ruhe in Tag und Abend. Lest hier meine 6 besten Tipps für ein Abendritual.

Ein Abendritual gibt der Zeit vor dem Schlafengehen eine Struktur, an die man sich halten kann. Dieses entwickelt sich aber mit dem Kind weiter und ist keine starre Vorgehensweise. Man kann mit dem Abendritual beginnen, wenn das Baby ein paar Wochen alt ist – dann ist es zum Beispiel ein: > Licht dimmen, Schlafanzug / Schlafsack anziehen, stillen / füttern und Schlaflied singen. Spätestens wenn das Kind ein Jahr alt wird, sollte man ein Abendritual einführen. Natürlich kann man ab und zu die Routine durchbrechen, man möchte ja auch flexibel bleibe.Dabei ist es wichtig, nicht immer nur die Uhr im Blick zu haben, damit man auch flexibel reagieren kann.Das Abendritual sollte dazu dienen, die Systeme runterzufahren und entspannen, denn vor das Schlafen hat die Natur die Entspannung gesetzt. 

Hier schreibe ich euch paar wichtige Tipps zum Thema Abendritual auf:

1.Das Abendritual ist super kuschelig und gemütlich:

Setzt oder legt euch hin, aufs Sofa, ins Elternbett oder Kinderbett und macht es euch so richtig gemütlich. Die liebevolle Zuwendung vor dem Schlafengehen bestärkt das Kind in dem Gefühl, in Geborgenheit und Sicherheit zu sein.

2. Das Abendritual sollte möglichst jeden Abend einen gleichen Ablauf haben

Damit Ihr und eure Kinder wisst, was als nächstes kommt, läuft das Abendritual jeden Abend möglichst gleich ab. Ihr Eltern bestimmt dabei den groben Ablauf und den Rahmen des Abendrituals. Die Kinder dürfen gewisse Dinge mit entscheiden, wie z.B. welchen Schlafanzug sie anziehen oder welches Buch sie lesen möchten.

3. Das Abendritual ist zeitlich begrenzt

Gestaltet das Schlafritual überschaubar und mit einem klaren Anfang und Ende. Alles in allem sollte das Abendritual bei 0-3 Jährigem nicht länger als 20 Minuten dauern und bei Kindern ab 4 vielleicht 30 Minuten.

4. Ruhe und Entspannung vor dem Schlafen

Die Zeit vor dem Schlafengehen sollte harmonisch, angenehm für alle und in schöner Atmosphäre verlaufen. Fangt mit dem Abendbrot und der Abendroutine rechtzeitig an, damit alles in Ruhe passieren kann und die Übergange nicht zu stressig werden. Vermeidet außerdem vor dem Schlafengehen zu wilde und aufregende Spiele, Streits (auch unter den Eltern) und zu spannende Geschichten.

5. Licht dimmen

Melatonin, auch bekannt als Schlafhormon, gibt dem Körper das Signal zum Schlafen. Deswegen solltet ihr zum Abendritual das Licht dimmen, damit das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet werden kann. Ist es zu hell im Zimmer, sowohl abends, als auch nachts, z.B. mit zu hellen Nachtlichtern, dann wird weniger Melatonin gebildet und es kann sein, dass ihr und eure Kinder schwerer einschlaft oder auch nachts leichter aufwacht.

6. Tablets, Filme, Fernseher und Co hindern beim Einschlafen

Ebenso sollten mindestens anderthalb Stunden vor dem Schlafen blaue Lichter von Handys, iPads und Computern und Fernsehen tabu sein: die Melatoninausschüttung kann sich durch das blaue Licht der Geräte erheblich verzögern (übrigens auch bei uns Erwachsenen!). Außerdem ist das Schauen von Filmen etc. sehr aufregend und aufputschend für die Kinder und sie brauchen eine gewisse Zeit, das zu verarbeiten und wieder runter zu kommen.

Gute Nacht und entspannte Abende wünscht euer Schlafcoach

Julia

Schwanger und müde?

Schwanger und müde?

Müdigkeit in den ersten Monaten der Schwangerschaft

Die meisten Frauen leiden in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft vor allem tagsüber unter unglaublicher Müdigkeit. Verantwortlich für diese Müdigkeit ist das Hormon Progesteron. Viele leiden und sind echt genervt von der Müdigkeit!

Lest hier, woher diese Müdigkeit kommt: 

Dieses tolle Hormon Progesteron sorgt in den ersten Monaten der Schwangerschaft für die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter. Man sagt, die Funktion von Progesteron ist der Erhalt der Schwangerschaft.

Außerdem hat das Hormon eine beruhigende Wirkung. Der Körper hat ja vor allem in der ersten Zeit eine Menge zu tun, der Prozess der Einnistung und weiteren ersten Entwicklung ist ja sehr komplex und verbraucht eine Menge Energie. Da freut sich der Körper, wenn wir ihm ein bisschen Ruhe gönnen.

Für Müdigkeit in den ersten Monaten sorgt auch ein Absinken des Blutdrucks, des Stoffwechsels und des Blutzuckers. Also haben wir noch weniger Energie zur Verfügung.

Wie überstehen wir dann diese ersten Monate voller Müdigkeit und Erschöpfung in der ersten Zeit der Schwangerschaft?

1.Die Müdigkeit annehmen:

Wenn wir wissen, was für ein Wunder gerade in unserem Körper entsteht, was für eine tolle Leistung er gerade vollbringt, dann sind wir vielleicht gnädiger und gönnen unserem Körper öfter mal mit gutem Gewissen eine Ruhepause – auch wenn wir anderes von uns gewöhnt sind. Gerade Frauen, die immer aktiv sind, viel arbeiten und durchs Leben tanzen, können schwer akzeptieren, dass ihr Körper gerade nicht so mitmacht, wie sie es gewohnt sind.

2.Ausreichend essen

Ein Absenken des Blutzuckerspiegels hat zur Folge, dass wir mehr Hunger haben, gerade in den ersten Monaten. Regelmäßiges Essen, viele kleine Portionen, statt nur einiger großer kann da helfen. Interessant ist, wenn ihr einmal schaut, worauf ihr besonderen Appetit entwickelt. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass euer Körper ganz bestimmte Mineralstoffe und Vitamine braucht.

Lest dazu meinen Artikel SCHWANGER UND HEISSHUNGER AUF GURKEN UND SCHOKOLADENEIS? http://cosy-eleven.de/2016/11/27/schwanger-und-auf-gurken-und-schokoladeneis/

3. Regelmäßige Bewegung

Ein verringerter Blutdruck macht uns noch träger und wir fühlen immer erschöpfter. Neben genügend Ruhephasen ist eine regelmäßige Bewegung am Tage trotzdem sehr wichtig. Für den Kreislauf ist es gut, wenn wir uns am Tage bewegen und es ausreichend Bewegung ist wiederum wichtig, damit wir nachts schlafen können. Jeden Tag kleinere Strecken zu Fuß zu gehen ist auf jeden Fall ein guter Anfang.

*******

In diesem Sinne genießt eure Schwangerschaft, trotz Müdigkeit und Erschöpfung – die gute Nachricht: die meisten sind im zweiten Trimester wieder ein bisschen fitter.

Freut euch auch schon auf den nächsten Artikel „Was hilft gegen Schlafstörungen in der Schwangerschaft?“ und „Was kann man tun gegen Müdigkeit im letzten Trimester der Schwangerschaft

Liebe Grüße,

Euer Schlafcoach Julia

Photo by Jakob Owens on Unsplash