Besser schlafen bei Hitze – 8 coole Tipps für Erwachsene

Besser schlafen bei Hitze – 8 coole Tipps für Erwachsene

1) Lass die Sonne draußen

Tagsüber sollten alle Fenster geschlossen sein und bleiben. Wenn ihr Rollladen habt, ist das super, diese sollten während des Tages komplett geschlossen sein. Ansonsten am besten alle Vorhänge zu und Rollos runter und Fenster, die keine Verdunklung haben provisorisch mit dunklen Tüchern abdunkeln.

2) Durchzug machen

Abends und früh morgens Durchzug machen, sofern möglich. Vor allem die kühlere Morgenluft zum Luftaustausch wählen und danach alle Schotten dicht. Am Abend nicht zu früh mit dem Lüften anfangen, sonst holt man sich die ganze Hitze am Ende des Tages doch noch rein. Dann aber möglichst nicht im Durchzug schlafen, da kann man sich schön erkälten.

3) Viel trinken

Den ganzen Tag und abends viel trinken, wir schwitzen am Tag und in heißen Nächten so viel. Nicht erst trinken, wenn Durst da ist, sondern jede Stunde mindestens ein Glas Wasser oder Tee. Eiskalte Getränke und Kaffee bewirken übrigens mehr Hitze im Körper.

4) Kühlendes Essen

Es gibt Nahrungsmittel, die uns von innen kühlen. Zu diesen gehören zum Beispiel Wassermelone, Gurke, Zitrusfrüchte, Joghurt, Tomaten, Spinat, Pfefferminze, Salate, Chicoree. Schwer verdauliches wie Fleisch und Gebratenes kann den Körper zusätzlich erhitzen. Rezepte und Beispiele findest du zum Beispiel in der ayurvedischen Küche und im TCM.

5) Lauwarm duschen vor dem schlafen

Wenn ihr direkt vor dem Schlafen gehen noch einmal komplett lauwarm duscht und euch nur ganz leicht abtrocknet, dann wirkt der kleinste Luftzug schon sehr schön kühlend auf der Haut.

6) Wenig anziehen nachts

Nach dem Duschen solltest ihr euch möglichst wenig und luftig anziehen. Naturmaterialien wie Baumwolle oder Seide sind angenehm. Nackt schlafen solltet ihr nicht unbedingt – wenn man nachts viel schwitzt, geht alles in die Bettwäsche, diese muss man dann noch häufiger wechseln.

7) Nur ein Bettlaken oder dünne Decke

Viele nehmen sich nachts nur ein Baumwolllaken oder einen Bettbezug für die Nacht. Überflüssige Decken, Kissen und andere Wärmequellen solltet ihr aus dem Bett oder dem Zimmer verbannen.

8) Abkühlen nur zum Einschlafen

Der Körper senkt zum Einschlafen seine Körpertemperatur, das fällt ihm in der Hitze schwer. Nachhelfen können wir zum Beispiel mit Coolpacks, mit einem feuchten Waschlappen abreiben oder eine Wärmflasche ins Eisfach legen und dann abends an die Füße oder die Waden legen. Es sollte vor allem dem Einschlafen dienen, den Rest der Nacht schafft der Körper das meistens von allein. Ventilatoren und Klimaanlagen die ganze Nacht können auch Erkältungen und Muskelverspannungen verursachen.

Genießt den Sommer und schlaft schön 🙂

Euer Schlafcoach Julia

Sommerzeit  – Tipps zur Zeitumstellung mit Babys und Kleinkindern

Sommerzeit  – Tipps zur Zeitumstellung mit Babys und Kleinkindern

Die Sommerzeit steht vor der Tür – In diesem Jahr erfolgt die Umstellung auf die Sommerzeit am Sonntag, den 25. März 2018. Um 2 Uhr nachts werden die Uhren eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Diese Nacht ist also kürzer. Am Abend bliebt es dann länger hell und Morgens dauert es erst einmal länger bis es hell wird. Im Verlauf des Frühlings und des Sommers verschiebt sich der Sonnenaufgang nach vorne, sodass es dann auch wieder früher hell wird.

Welche Auswirkungen kann die Zeitumstellung auf unseren Schlaf und den unserer Kinder haben? 

Die Uhren werden ja um eine Stunde vorgestellt. Zeigt der Wecker 7 Uhr, ist es gefühlt eigentlich erst 6 Uhr. Uns wird demnach eine Stunde Schlaf weggenommen. So kann es sein, dass Kinder morgens schwerer aus dem Bett kommen oder länger schlafen möchten.

Dafür kann es dann abends sein, dass die Kinder noch nicht einschlafen, weil es draußen noch so hell ist und weil ihre innere Uhr noch nicht auf Schlaf programmiert ist.Nach der Zeitumstellung ist es dann zB acht Uhr abends, für viele Zeit zum Schlafen gehen, die innere Uhr steht aber auf sieben Uhr.

Vor allem Eltern mit Kindern, die morgens eh schon gerne länger schlafen, denen kann die Umstellung zur Sommerzeit mehr zu schaffen machen. 

Dabei kann man auch noch auf folgendes achten:

  • Um Kinder an die Zeitumstellung zu gewöhnen, können Eltern am besten schon eine Woche vor der Umstellung darauf achten, dass der Nachwuchs früher schlafen geht. Wenn es feste Ins-Bett-Geh-Zeiten abends gibt, alles immer 10-15 Minuten früher beginnen lassen – also Abendbrot ab dieser Woche schon um kurz vor 18 Uhr statt 18 Uhr usw. – so kann man sich dann im Verlauf der Woche schon um die eine Stunde vorarbeiten.
  • Auf die Verdunklung im Schlaf / Kinderzimmer achten. Im Winter hilft ja das frühe Dunkelwerden auch beim müdewerden. Melatonin wird ja bei Dunkelheit ausgeschüttet. Da die Abende im Sommer ja immer länger hell sind, kann das Kinder länger wach halten abends. Jetzt ist eine gute Zeit, um sich um dunklere Rollos oder Vorhänge zu kümmern.
  • Morgens wiederum macht es dann Sinn, die Verdunklung früher hochzulassen, damit die Kinder langsam vom Licht geweckt werden – also der ganz natürlich Aufwachprozess, der uns Menschen schon geweckt hat, als es noch keine Wecker gab.
  • Ansonsten hilft es nach der Zeitumstellung, einfach die neue Uhrzeit als alte Uhrzeit zu nehmen und sich gar nicht so viel mit „jetzt ist es doch schon – oder erst…. wie viel Uhr“ zu beschäftigen.

 

Früher war übrigens die Winterzeit die übliche Zeit in Europa und die Sommerzeit gibt es noch gar nicht so lange..Sie wurde 1980 eingeführt, mit der Begründung, dass so Strom und Heizkosten gespart werden können. Mittlerweile ist man aber zu der Einsicht gekommen, das man nicht zwangsläufig Energie spart.

Außerdem haben Umfragen ergeben, dass besonders der Übergang zur Sommerzeit schwerer fällt als die Umstellung zur Winterzeit.

Ich wünsche euch einen sanften Übergang zur schönen Sommerzeit und viel Genuss und Freude, euer Schlafcoach Julia Beroleit

Baby schläft – Mama wach!  5 mögliche Ursachen für Schlaflosigkeit – und was du dagegen unternehmen kannst

Baby schläft – Mama wach! 5 mögliche Ursachen für Schlaflosigkeit – und was du dagegen unternehmen kannst

„Schlafentzug ist eine Foltermethode!“ – Diese Feststellung sagen wohl nahezu alle neuen Eltern mal. Babys schlafen nachts nicht durch, klar. Und sie haben auch tagsüber einen durchaus eng getakteten Wach- und Schlafrhythmus. Das kann sehr anstrengend für die Betreuungspersonen sein. Vor allem Mütter müssen oft alle Kräfte mobilisieren, um dieser Herausforderung gewappnet zu sein.

Dieser Ausnahmezustand macht den Müttern unterschiedlich stark zu schaffen. Einige kommen mit dem Schlafmangel und dem Aufwachen nachts gut zurecht – wenn sie neben dem Kind schlafen, passen sie sich im besten Falle dem Schlafrhythmus ihres Babies an, werden nicht immer aus dem Tiefschlaf gerissen und können schnell wieder einschlafen.

Bei anderen gerät der eigene Schlafrhythmus aus dem Gleichgewicht. Sie schlafen dann zum Beispiel abends schnell ein, finden aber nach dem Stillen bzw. nach dem Aufwachen in der Nacht nicht mehr in den Schlaf zurück. Manchmal verlängern sich auch die Schlafphasen der Babys – die innere Uhr der Mama ist auf „Aufwachen programmiert“, aber das Baby schläft. Manche Mütter liegen dann stundenlang wach, kommen nicht zur Ruhe („Ich muss ja eh gleich wieder aufwachen oder aufstehen“) oder schlafen nur ganz leicht und sind dann am Tag total erschöpft.

Manchmal dauern diese schlaflosen Episoden nur ein paar Tage und dann ist alles wieder beim alten. Im schlimmsten Fall finden die Frauen aber nicht mehr in ihren alten Schlafrhythmus zurück und entwickeln eine Schlafstörung, die über Wochen und Monate anhält.

Hier habe ich 5 mögliche Ursachen für Schlafstörungen notiert und Tipps, wie du dir selber helfen kannst, um wieder besser zu schlafen.

  1. Hormonelle Umstellungen 

Nach einer Geburt findet eine erhebliche hormonelle Umstellung im Körper der Frau statt – die Hormone von Schwangerschaft und Geburt werden nach und nach abgebaut, verändern sich und andere kommen neu hinzu. Eine Nebenwirkungen dieser Umstellung kann unter anderem Schlaflosigkeit sein.

Es gibt allerdings ein „Müdemach-Hormon“: Das Hormon Prolaktin fördert die Milchbildung und nebenbei auch die Entspannung, macht nachts auch müde und lässt Mütter normalerweise schneller wieder einschlafen. Während des Stillens wird dieses Hormon extrem ausgeschüttet. Auch bei Müttern, die nicht oder nur kurze Zeit stillen können, wird der Hormonspiegel von Prolaktin nach der Geburt erhöht. Allerdings sinkt der Prolaktinspiegel bei allen Müttern nach ein paar Monaten wieder auf einen Basisspiegel (wie vor der Schwangerschaft) an – das Resultat ist, dass du nicht mehr „automatisch“ durch die Hormone müde wirst.

2. Melatonin: Das „Grübelhormon“

Ein weiteres Hormon ist kein reines „Mütterhormon“, sondern betrifft alle Menschen – aber da es hier um Schlaflosigkeit von Müttern geht, sollte dieses Hormon unbedingt genannt werden: das Melatonin. Am Abend bzw. wenn es dunkel wird, schüttet die Zirbeldrüse Melatonin aus. Es macht auch müde und sorgt dafür, dass dass wir einschlafen. Der Nachteil am Melatonin: wenn wir mitten in der Nacht aufwachen, kann es auf die Stimmung drücken. Dann kommen die düsteren Gedanken, scheinen alle Probleme unlösbar und man kann vor lauter Gedankenkarussell nicht mehr einschlafen. Die gute Nachricht: jetzt, wo du vom „Grübelhormon“ gehört hast, kannst du versuchen, die Gedanken zu notieren und dann auf den Morgen zu verschieben, denn durch das Licht am Morgen wird das Melatonin gestoppt und du kannst wieder „klar denken“. Um dich zusätzlich von deinen Gedanken in der Nacht abzulenken, kannst du zum Beispiel mit Kopfhörern ein Hörspiel oder Podcast hören. Auch das bewusste konzentrieren auf den Atem oder autogenes Training können die flatternden Nerven beruhigen.

3. Aufregung oder Sorgen um das Kind

Als frischgebackene Mutter freust du dich, dass du endlich dein Baby zu Hause hast. Vielleicht kannst du vor lauter Aufregung und Anspannung nachts nicht schlafen. Das ist bis zu einem gewissen Grad ganz normal, immerhin liegt ja deine neue große Liebe neben dir – da war auch schon früher nicht an Schlaf zu denken 🙂 Und natürlich musst du dich an die neue Situation mit Baby gewöhnen – vielleicht hast du auch das Gefühl, dass du auch in der Nacht voll für dein Baby da sein musst oder kontrollieren, ob alles okay mit ihm ist. Das geht sehr vielen Mamas so.

Sollte sich die Aufregung und gegebenenfalls Sorgen und Ängste um dein Baby aber mit der Zeit gar nicht legen, solltest du deine Gedanken einmal notieren oder mit einem vertrauten Menschen darüber sprechen, um zu schauen, was dahinter stecken könnte. 

4. Tagesschlaf verändert Schlafrhythmus

Als Mutter bekommt man oft den Tipp: „Schlaf, wenn das Baby schläft“ – das ist grundsätzlich ein guter Tipp. Tagesschlaf kann aber bei manchen auch dazu führen, dass der Schlafrhythmus noch mehr aus den Fugen gerät und man durch den Tagesschlaf nun selbst schlechter ein- oder durchschlafen kann. Hier kann helfen, dass man sich auch in diesem Fall durch ein paar Notizen Klarheit über Tag und Nacht verschafft: Wie viele Stunden schlafe ich in der Nacht, wie viele am Tag, habe ich tagsüber Auszeiten für mich  oder (zu) viele Stressfaktoren im Alltag? Mein Tipp: Wenn du tagsüber nicht schlafen kannst oder willst, richte dir trotzdem mindestens eine Ruhephase am Tag ein, auch wenn es nur ein paar wenige Minuten sind. Überlege dir, welche Methoden du nutzen magst, die dir beim Entspannen oder beim Gestalten dieser Ruhepausen helfen könnten: zum Beispiel mit Hilfe einer Meditationsapp, mit ruhiger Musik oder einfach nur still sitzen. Alles, was hilft, einmal kurz runterzufahren – denn wenn du immer auf Hochtouren läufst, dann fällt das Abschalten schwer.

5. Zu viel Kaffee oder andere „Wachmacher“

Falls du dein Baby stillst, achtest du ja vermutlich sowieso auf deinen Koffeinkonsum. Trotzdem wollen viele Mütter nicht auf ihren Kaffee verzichten, denn wer schlecht oder wenig schläft, der trinkt gerne etwas zum „wach machen“. Das kann aber dann wieder zu schlechterem Schlaf führen und man ist drin im „Kaffee-Teufelskreis“. Deswegen meine Empfehlung: Nimm möglichst ab 14 Uhr keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu dir – dazu gehören neben Kaffee auch Schwarz- und Grüntees, Ingwer- und Matcha-Tees, Cola oder Mategetränke.

Schlafmittel und Co.

Auch wenn du völlig verzweifelt bist, kein Tipp fruchtet und zu stärkeren Schlafmitteln greifen möchtest – mach es bitte nicht. Denn eine Person, die Schlafmittel einnimmt, darf nicht für ein Kind verantwortlich sein. Diese Mittel lassen einen zwar schneller einschlafen, sorgen aber nicht für qualitativ guten Schlaf. Mein Tipp: Hast es schon einmal mit „Der heißen Sieben“ versucht? Das Schüssler Salz Nr. 7 Magnesium phosphoricum (D6) unterstützt die Entspannung und wird daher auch bei Schlafstörungen angewendet. Dafür löse 10 Tabletten in heißem Wasser auf und trinke sie – auch nachts – schluckweise. Einen ausgleichenden Einfluss haben auch alkoholfreie Bachblüten Rescuetropfen oder entsprechende Teemischungen aus der Apotheke. Wenn du zur Unterstützung deines Schlafs ein homöopathisches Mittel nehmen möchtest, solltest du einen Heilpraktiker zu Rate ziehen. Von Baldrian während der Stillzeit rate ich übrigens ab, weil es keine zuverlässigen Daten zur Unbedenklichkeit gibt.

Mein Fazit: 

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Schlafmangel oder Schlafstörungen sollte man immer sehr ernst nehmen. Viele Gründe und Ursachen können dahinter stecken. Es gibt diverse Ideen, wie du dir selber helfen und deinen Schlaf verbessern kannst. Wenn aber alle deine Selbsthilfe nicht funktioniert, dann ist es absolut okay und ratsam, sich bei einem Experten Hilfe zu holen.

Ich wünsche euch allen gute und erholsame Nächte, euer Schlafcoach Julia

So müde, dass es weh tut – Die Schilddrüse kann dahinter stecken

So müde, dass es weh tut – Die Schilddrüse kann dahinter stecken

Du fühlst dich erschöpft, ständig hundemüde und abgeschlagen? Dein Immunsystem schwächelt? Du hast trockene Haut, Haarausfall, du hast an Gewicht zugenommen, du hast Konzentrationsprobleme und Gehirnnebel?

Klingt doch wie die „ganz normalen“ Symptome einer Mutter, denkst du…? Damit sollte man es aber nicht abtun und wenn die Müdigkeit, Erschöpfung zu groß sind und weitere Symptome dazu kommen, dann solltest du dringend einmal deine Schilddrüse untersuchen lassen.

Viele Mütter bekommen nach Schwangerschaft und Geburt Schilddrüsen-Fehlfunktionen, es kann aber auch die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis dahinter stecken.

Was ist die Schilddrüse? Sie sitzt im vorderen Halsbereich und hat die Form eines Schmetterlings. Das Organ erfüllt zahlreiche Aufgaben in unserem Körper. Schilddrüsenhormone sind unter anderem wichtig für den Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum und den Mineralstoff- und Wasserhaushalt. Krankheiten der Schilddrüse können sich deshalb vielfältig äußeren.

Wenn das Organ nicht mehr genügend Hormone produziert, verlangsamt sich der Stoffwechsel und es können zB die oben genannten Symptome auftreten, wie Müdigkeit und Haarausfall. Das nennt man dann Schulddrüsenunterfunktion.

Produziert die Schilddrüse zu viele Hormone, also hat man eine Schilddrüsenüberfunktion, dann können Symptome Ruhelosigekeit, beschleunigter Puls und übermäßiges Schwitzen sein.

Manchmal sind diese Symptome auch Vorboten für die häufigste Form der chronischen Schilddrüsenentzündung – Hashimoto. Dies ist eine Autoimmunkrankheiten, bei der das körpereigene Immunsystem die Schilddrüse angreift und diese zerstört. Frauen erkranken übrigens in etwa neunmal häufiger an einer Hashimoto-Thyreoiditis als Männer.

Ein Endokrinologe ist der richtige Arzt, wenn Du Deine Schilddrüsenwerte abklären möchtest.

Hier ein Film des Forum Schilddrüse, der die Wichtigkeit der Schilddrüse gut erklärt. http://www.forum-schilddruese.de/Videofilme/Neuer-Film-Die-Schilddruese-kleines-Organ-mit-grosser-Wirkung.htm?ID=205

Bleibt gesund 🙂

Viele Grüße, euer Schlafcoach Julia

Zeitumstellung Winter mit Kindern – 3 Tipps für einen sanften Start in die Winterzeit

Zeitumstellung Winter mit Kindern – 3 Tipps für einen sanften Start in die Winterzeit

Winter Zeitumstellung. Die Uhren werden 1 Stunden zurückgestellt, abends wird es wieder früher dunkel. Das absolut sicherste Zeichen, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist.

Aber nicht nur das. Unser Biorhythmus wird durch die Zeitverschiebung durcheinandergeworfen. Unsere innere Uhr kommt durch den Wechsel zur früheren Dunkelheit aus dem Takt. Zwar bedeutet es grundsätzlich, dass wir eine Stunde länger schlafen können. Eltern und vor allem Kinder können das aber nicht so einfach.

Grundsätzlich kann man zwei Wege einschlagen. Der eine Weg ist: Ignoriere die Zeitumstellung weitgehend. Stelle alle Uhren so schnell wie möglich um, so dass du gar nicht erst mit dem Umrechnen anfängst – „ähm, eigentlich ist es doch schon, ähm erst — wie viel Uhr?“

Das ist das das Gleiche, was man Leuten bei einem richtigen Jetlag rät, nämlich sich sofort den Begebenheiten anzupassen und sofort in der neuen Zeit zu leben.

Ich muss sagen, bei hat das „ignorieren“ immer super geklappt. Die Umstellung in die eine ohne andere Richtung war meistens problemlos.

Der andere Weg ist eher für empfindlichere Kinder (und Eltern). Diese können eine paar Tage vorher, also zum Beispiel ab heute mit langsamen Schritten die Zeitverschiebung einleiten, damit der Biorhythmus sich sanft an die neue Zeit gewöhnen kann. Manchmal dauert es aber auch bis zu 2 Wochen, bis sich der Biorhythmus wirklich neu eingestellt hat und dann wachen sie morgens früher auf und sind abends früher müde. 

Dazu helfen die folgenden Tipps:

  • Ab heute SPÄTER mit der Abendroutine beginnen und ein bisschen später zu Bett bringen.Wenn ihr einen strukturierten Tag habt, könnt ihr heute alles 15 MINUTEN später machen. Abendbrot essen, etwas länger spielen, etwas länger vorlesen. So könnt ihr bis Sonntag die Kinder insgesamt auf die EINE Stunde später eingrooven.
  • Am Samstag vor der Zeitumstellung dann mit den Kindern tagsüber viel Action draußen machen und abends dann ein gemütliches langes Abendritual. Dann sind die Kinder schon fast auf die eine Stunde „umgestellt“.
  • Am Sonntag, am Tag der Umstellung (siehe Tipp oben) schnell alle Uhren zu Hause umstellen, wieder zur alten Tagesroutine zurück kehren und sich auf eine gemütliche Herbst- und Winterzeit freuen.

 

Wie ist das bei euch? Habt ihr oder eure Kinder große Probleme mit der Zeitumstellung? Was sind eure super Tipps?

Alles Liebe

Euer Schlafcoach Julia

Sport in der Schwangerschaft – was gut tut und erlaubt ist 

Sport in der Schwangerschaft – was gut tut und erlaubt ist 

Grundsätzlich sind Sport und Bewegung in der Schwangerschaft sehr gut für Mama und Baby im Bauch.

Ihr solltet euch aber mit eurem Arzt rückversichern, ob Sport in eurer Schwangerschaft empfehlenswert ist.

Wenn sich die werdende Mama in der Schwangerschaft viel bewegt, sorgt das nicht nur für sie, sondern auch für das Baby für eine bessere Sauerstoffversorgung.

Da das gesamte Herz-Kreislauf-System in der Schwangerschaft extrem beansprucht wird, können ausreichend Sport und Bewegung Kreislaufproblemen vorbeugen – außerdem entwickeln Mütter so seltener Bluthochdruck oder Schwangerschaftsdiabetes, sagen Experten.

Manche Frauen fühlen sich gerade in den ersten 3 Monaten sehr schlapp und müde –würden am liebsten nur schlafen. Regelmäßige Bewegung ist am Anfang der Schwangerschaft trotzdem wichtig, auch wenn es nur tägliche, kleine Spaziergänge sind.

♥ Mehr lesen: Müdigkeit in der Schwangerschaft – http://cosy-eleven.de/2017/07/08/schwanger-und-muede/

Im zweiten Trimester geht es den meisten Baldmamas wieder etwas besser, sie fühlen sich gut und der Bauch ist noch nicht so groß. Hier wäre ein guter Zeitpunkt, um den Sport wieder aufzunehmen, wenn man schon vor der Schwangerschaft aktiv war oder überhaupt mit leichtem Sport zu beginnen.

Im dritten Trimester kann es dann zunehmend wieder anstrengender werden, der wachsende Bauch macht vieles ungewohnt schwer.

Alle Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke werden in der Schwangerschaft durch das Hormon Relaxin weicher und elastischer. Der Grund dafür ist, dass der Bauch wachsen kann, und auch der Beckenbereich lockerer wird und um auf die Geburt vorzubereiten. Auch der Kreuzbeinbereich und die Rückenbänder weiten sich und sorgen oft für Schmerzen.

Jedoch gerade bei Rücken- oder Nackenproblemen oder Ischiasschmerzen berichten viele Frauen, dass Bewegung und gezielte Gymnastik für Schwangere oftmals zu einer Verbesserung führt.

Überanstrengung in der Schwangerschaft sollte aber in jedem Fall vermieden werden – bei einem zu hohen Puls (über 130 Schläge pro Minute), Luftknappheit, Seitenstechen und Schwindel sollte die Sporteinheit besser beendet werden. Denkt daran, dass ihr bei euren Sporteinheiten immer ausreichend trinkt

Ebenso sollten Sportarten vermieden werden,

  • die zu Stürzen führen können, wie z.B. Skifahren, Inlineskaten, Klettern, Surfen
  • die den Körper zu sehr erschüttern, wie z.B. Hüpfen und Springen beim Tanzen, sowie schnelle Dreh- und Stoppbewegungen (wie z.B. beim Tennis oder Squash)
  • die mit zu schweren Gewichten arbeiten, wie z.B. Krafttraining.

Wer vor der Schwangerschaft regelmäßig gejoggt ist, sollte den Arzt am besten nach seiner Einschätzung fragen, da scheiden sich nämlich die Geister, ob man weiterjoggen darf oder besser darauf verzichten. Gleiches gilt für das Thema reiten.

Ich persönlich halte Yoga für eine der geeignetsten Sportarten in der Schwangerschaft. Empfehlenswert sind schon zu Beginn der Schwangerschaft spezielle „Pre-Natal-Yoga-Kurse“ – und nebenbei lernst du auch andere werdende Mütter kennen.

Durch die sanften Dehnungen und den moderaten Muskelaufbau kann den meisten Schwangerschaftswehwehchen sehr gut aus dem Weg gegangen werden. Die Atemübungen in der Yogapraxis sind eine hervorragende Vorbereitung auf die Geburt.

Weitere geeignete Sportarten für das Herz-Kreislauf-System sind vor allem leichte Ausdauersportarten wie Walking, Radfahren und Outdoor-Fitnesskurse, die speziell für werdende Mütter angeboten werden (so etwas wie Lauf-Mama-Lauf). Wer gerne ins Fitnessstudio geht kann dort gut Crosstrainer oder Liegefahrräder zum trainieren nutzen.

Sehr zu empfehlen sind außerdem Sportarten wie Schwimmen und Aquagymnastik, da man durch den Auftrieb des Wassers eine schöne Leichtigkeit erfährt und es prima gegen Wassereinlagerungen helfen kann. Außerdem sind die Übungen im Wasser zusätzlich gelenkschonend.

Einen sehr schönen und ausführlichen Überblick über das Thema Sport in der Schwangerschaft findet ihr zum Beispiel auch hier: https://www.sportscheck.com/fitness/themen/sport-in-der-schwangerschaft/. Hier werden Experten wie Fitnesstrainer, Gynäkologen und Hebammen interviewt und ihre Antworten für euch zusammengefasst.

Wie ist das bei euch?

>> Welchen Sport macht ihr derzeit gerne oder habt ihr mit Baby im Bauch gemacht?

Viele Grüße,

Euer Schlaf- und Entspannungscoach Julia Beroleit

>> freut euch schon auf meinen nächsten Blogartikel zum Thema Sport nach der Geburt – Fit MIT Baby