Schwanger und müde?

Schwanger und müde?

Müdigkeit in den ersten Monaten der Schwangerschaft

Die meisten Frauen leiden in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft vor allem tagsüber unter unglaublicher Müdigkeit. Verantwortlich für diese Müdigkeit ist das Hormon Progesteron. Viele leiden und sind echt genervt von der Müdigkeit!

Lest hier, woher diese Müdigkeit kommt: 

Dieses tolle Hormon Progesteron sorgt in den ersten Monaten der Schwangerschaft für die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter. Man sagt, die Funktion von Progesteron ist der Erhalt der Schwangerschaft.

Außerdem hat das Hormon eine beruhigende Wirkung. Der Körper hat ja vor allem in der ersten Zeit eine Menge zu tun, der Prozess der Einnistung und weiteren ersten Entwicklung ist ja sehr komplex und verbraucht eine Menge Energie. Da freut sich der Körper, wenn wir ihm ein bisschen Ruhe gönnen.

Für Müdigkeit in den ersten Monaten sorgt auch ein Absinken des Blutdrucks, des Stoffwechsels und des Blutzuckers. Also haben wir noch weniger Energie zur Verfügung.

Wie überstehen wir dann diese ersten Monate voller Müdigkeit und Erschöpfung in der ersten Zeit der Schwangerschaft?

1.Die Müdigkeit annehmen:

Wenn wir wissen, was für ein Wunder gerade in unserem Körper entsteht, was für eine tolle Leistung er gerade vollbringt, dann sind wir vielleicht gnädiger und gönnen unserem Körper öfter mal mit gutem Gewissen eine Ruhepause – auch wenn wir anderes von uns gewöhnt sind. Gerade Frauen, die immer aktiv sind, viel arbeiten und durchs Leben tanzen, können schwer akzeptieren, dass ihr Körper gerade nicht so mitmacht, wie sie es gewohnt sind.

2.Ausreichend essen

Ein Absenken des Blutzuckerspiegels hat zur Folge, dass wir mehr Hunger haben, gerade in den ersten Monaten. Regelmäßiges Essen, viele kleine Portionen, statt nur einiger großer kann da helfen. Interessant ist, wenn ihr einmal schaut, worauf ihr besonderen Appetit entwickelt. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass euer Körper ganz bestimmte Mineralstoffe und Vitamine braucht.

Lest dazu meinen Artikel SCHWANGER UND HEISSHUNGER AUF GURKEN UND SCHOKOLADENEIS? http://cosy-eleven.de/2016/11/27/schwanger-und-auf-gurken-und-schokoladeneis/

3. Regelmäßige Bewegung

Ein verringerter Blutdruck macht uns noch träger und wir fühlen immer erschöpfter. Neben genügend Ruhephasen ist eine regelmäßige Bewegung am Tage trotzdem sehr wichtig. Für den Kreislauf ist es gut, wenn wir uns am Tage bewegen und es ausreichend Bewegung ist wiederum wichtig, damit wir nachts schlafen können. Jeden Tag kleinere Strecken zu Fuß zu gehen ist auf jeden Fall ein guter Anfang.

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In diesem Sinne genießt eure Schwangerschaft, trotz Müdigkeit und Erschöpfung – die gute Nachricht: die meisten sind im zweiten Trimester wieder ein bisschen fitter.

Freut euch auch schon auf den nächsten Artikel „Was hilft gegen Schlafstörungen in der Schwangerschaft?“ und „Was kann man tun gegen Müdigkeit im letzten Trimester der Schwangerschaft

Liebe Grüße,

Euer Schlafcoach Julia

Photo by Jakob Owens on Unsplash
Kann der Vollmond den Babyschlaf beeinflussen?

Kann der Vollmond den Babyschlaf beeinflussen?

Heute Nacht – am 9.Juni 2017 ist wieder Vollmond. Ich beschäftige mich heute mit der Frage, ob der Vollmond die Kraft hat, uns oder unsere Babys vom Schlafen abzuhalten.

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Vorab kann man sagen – es ist immer noch nicht bewiesen, ob der Vollmond unseren Schlaf oder den Babyschlaf verschlechtert. Die Wissenschaft und Medizin sagen: Der Vollmond hat keinen Einfluss auf den Schlaf. Fragt man die Menschen nach ihren Schlafgewohnheiten während Vollmonds geben viele an, dass sie schlechter schlafen oder einschlafen können. Und auch viele Eltern stellen fest, dass ihre Babys und Kinder bei Vollmond unruhiger schlafen.

Was ist dran? Ein Schweizer Wissenschaftler hat in seiner Studie rausgefunden, dass die Testpersonen bei Vollmond im Schnitt länger brauchten, um einzuschlafen und auch bis zu 20 Minuten weniger Schlaf bekamen. (vermutlich die 20 Minuten, die sie länger zu Einschlafen brauchten…). Die Testschläfer bekamen in dem Test keine Hinweise auf Uhrzeit oder Mondphase.

Die Wissenschaft hat sich die Mühe bei Baby- und Kinderschlaf leider noch nicht gemacht, deswegen gibt es keine relevanten Studien zu diesem Thema.

Was aber durchaus einen relevanten Einfluss haben kann, ist, dass bei wolkenlosen Nächten der Vollmond sehr hell scheint und uns durch die Helligkeit länger wach hält, weil die Melatoninproduktion gehemmt wird. Es könnte Sinn machen in Vollmondnächten die Fenster zusätzlich zu verdunkeln, um davon nicht betroffen zu sein.

Es gibt außerdem andere interessante Thesen rund um den Vollmond: Zum Beispiel, dass wir Menschen zu großen Teilen aus Wasser bestehen und der Mond, da er ja auch Ebbe und Flut beeinflusst, sozusagen auch die Wassermenge in uns beeinflusst. Ich finde das sehr intressant, die Wissenschaft sagt zu diesem Thema, natürlich wieder: hat keinen relevanten Einfluss, da die Wassermenge zu klein ist.

Zwischen Wissenschaft und der gefühlten Wahrheit liegen ja oft Welten. Sind wir Erwachsenen und unsere Babys „vollmondfühlig“? Schlafen wir schlechter, wenn der Mond groß und hell am Himmel steht? Eindeutig kann man es nicht sagen.

Was aber viele Hebammen bestätigen können: Vollmond zieht die Kinder raus. Kennt ihr das? Mein Sohn wurde auch in einer Vollmondnacht geboren. Als er ein kleines Baby war, kann ich auch von unruhigeren Nächten bei Vollmond berichten. Das hat sich dann irgendwann gelegt, ich beobachte bei ihm keine Vollmondfühligkeit mehr.

Bei mir ist es so, dass ich auch fast jeden Monat den Vollmond fasziniert anschaue, denn dieser volle Mond hat schon etwas Magisches an sich. Ich kann aber trotzdem immer gut schlafen.

Wie ist es bei euch? Schlafen eure Kinder und ihr bei Vollmond schlechter?

Viele Grüße

Euer Schlafcoach

Julia

Cosy Eleven | Schlafcoaching für Babys und Kleinkinder – und für Eltern.

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Mittagsschlaf in der Kita – nicht von allen geliebt, die Ruhephasen sind aber wichtig fürs Gehirn

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Schlafen ist ja immer ein wichtiges Thema für Eltern. In diesem Artikel geht es um das Thema Mittagsschlaf in der Kita – für Eltern mit jüngeren Kinder, die sich fragen, kann mein Kind in der Kita schlafen und für Eltern mit älteren Kindern, die sich fragen: braucht mein Kind den Mittagsschlaf noch?

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Klappt das Einschlafen in der Kita? 

Viele Eltern, die ihre kleinen Kinder wegen der endenden Elternzeit oft schon ab 12 Monate in die Krippe/Kita bringen möchten, stellen sich oftmals die Frage: „Kann mein Kind ohne mich einschlafen?“ Viele Kinder werden ganz natürlich das erste Babyjahr tagsüber in den Schlaf begleitet – sei es in der Babytrage, im Kinderwagen oder auch beim gemeinsamen Mittagsschlaf. Das ist soweit normal, doch zurecht fragen sich viele Eltern, wie die Kinder dann ohne ihre Hilfe in der Kita einschlafen können.
Kinder entwickeln eine Kita-Einschlafstrategie

Eltern können meistens unbesorgt sein, denn die ErzieherInnen geben den Kleinen in der Eingewöhnungszeit und auch danach Zuwendung und die Nähe, die sie brauchen. In den meisten Fällen schlafen die Kinder dann aber „im Rudel“ recht bald mit mehr oder weniger Hilfe durch die ErzieherInnen ein. Sie entwickeln dann ihre ganz eigene „Kita-Einschlafstrategie“ und schlafen in der Kita schnell und gut ein. Eltern müssen sich also in den meisten Fällen keine Sorgen machen, denn ihre Kinder können in der Kita oftmals viele Dinge schneller und selbständiger als zu Hause.
Achten Sie am besten auf die Zeichen, die Ihnen Ihr kleiner Liebling sendet und sprechen Sie bei Bedenken und Sorgen die ErzieherInnen direkt an. Gemeinsam finden Sie sicher eine Lösung, die für Ihr Kind am besten ist.
Das nimmt ein bisschen die „Gefahr“ heraus, dass es für einige Eltern zu banal und nach „stellt euch nicht so an“ klingt. Was meinst du?

Krippenkinder brauchen den Mittagsschlaf 

In den ersten 2 Lebensjahren brauchen Kinder den Mittagsschlaf noch, um ihr Gesamtschlafbedürfnis ausreichend zu decken. Manchmal ist es so, dass besonders kleinere Kinder, die schon früh in die Kita kommen (also mit 12/13 Monaten oder früher) oftmals zu Hause noch 2 mal geschlafen haben – einmal vormittags und einmal nachmittags. Doch auch hier hat sich gezeigt, dass sich die Kinder dann relativ schnell an den einen Mittagsschlaf gewöhnen. Sollten Kinder noch eine Umgewöhnungszeit brauchen, von zwei auf einen Tagesschlaf, sollten die Kitas auch flexibel auf die unterschiedlichen Schlafbedürfnisse ihrer Kinder eingehen. So sollte sich ein Kind, dass zum Beispiel früher müde ist und beim Mittagessen einschläft oder im Begriff ist einzuschlafen, sich ein bisschen früher hinlegen dürfen. Im Laufe der Zeit gewöhnen sich die Kinder aber in der Regel sehr gut an den neuen Rhythmus. Stellen Sie diese oder ähnliche Fragen am besten schon bei den Kennenlerngesprächen in den Einrichtungen, um einem unguten Gefühl beim Start vorzubeugen.

Mittagsschlaf, adé!

Im Alter von 3 und 4 Jahren verändern Kinder ihr Gesamtschlafbedürfnis erneut. Viele brauchen dann den Mittagsschlaf nicht mehr. In vielen Kitas gibt es aber einen festen Mittagsschlaf und die Kinder „müssen“ schlafen oder sie schlafen aus Gewohnheit trotzdem ein. Viele Eltern haben dann das Problem, dass die Kinder abends erst spät einschlafen können, weil sie nicht müde genug sind. Eltern sollten dann mit den ErzieherInnen sprechen und ihnen die Lage zu erklären, dass ihre Kinder abends zu spät ins Bett finden. Meistens findet man zusammen eine Lösung, wie man das Kind zum Beispiel nur kürzer schlafen lässt, wenn es keinen extra Raum für Kinder gibt, die wach bleiben und spielen dürfen.

Allerdings bestätigen viele ErzieherInnen, dass den Kitakindern über 3 Jahren bis zum Vorschulalter eine Ruhephase am Tag gut tut, sogar notwendig ist. Die Kinder legen sich dann hin, ruhen sich aus, indem sie beispielsweise einer Geschichte lauschen oder ein Hörspiel hören.

Fazit: 

Ausreichende Schlaf- und Ruhephasen sind in jedem Fall wichtig für die Lern- und Konzentrationsfähigkeit der Kinder, denn Gelerntes und Erfahrenes verfestigt sich im Schlaf. Außerdem tanken die Kinder neue Energie für die zweite Tageshälfte.

Jedes Kind ist ein Individuum und hat einen eigenen Rhythmus. Wichtig ist es, dass Sie immer auf die Signale und das Verhalten Ihres Kindes achten und die Erzieher bei Ihren Fragen und Wünschen mit einbeziehen. So wird es für alle eine tolle und entspannte Kitazeit.

Liebe Grüße

Eure Julia

6 Folgen von Schlafmangel: Wenn du dauerhaft schlecht oder zu wenig schläfst, kann dir DAS passieren

6 Folgen von Schlafmangel: Wenn du dauerhaft schlecht oder zu wenig schläfst, kann dir DAS passieren

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Heute zum Weltschlaftag möchte ich euch daran erinnern, wie wichtig Schlaf ist! Und dass Schlafmangel etwas ist, was man unbedingt aus der Welt schaffen muss.

Denn genug Schlaf zu bekommen ist sicherlich eines der wichtigsten Dinge, um gesund zu bleiben.

Schlafmangel kann viele Gründe haben:

Wahrscheinlich schläft jeder 3. Erwachsene in Deutschland schlecht. Unabhängig davon, ob er Kinder hat oder nicht. Andere Gründe sind vielfältig: Sorgen, Schmerzen, Lärm, Krankheit, keine Zeit verschwenden zu wollen oder zu viel Arbeit, die auch nachts gemacht wird oder werden muss – manchmal sind es auch mehrere Sachen auf einmal.

6 Folgen von Schlafmangel:

1. Du bist nicht leistungsfähig: Das Gehirn braucht den Schlaf, um Informationen und Erlerntes des Tages zu verarbeiten, abzulegen, zu sortieren und zu bewerten. Wenn wir ihm seine Aufgabe durch zu wenig oder schlechten Schlaf schwer machen, kann das Folgen für unser Gedächtnis und unser Gehirn haben. Ein müdes Gehirn ist nicht kreativ und man fühlt sich erschöpft und benebelt. Ein Leben mit einem Baby oder Kindern ist ja oft ein 24/7 Job und man braucht seine ganze Energie!

2. Du triffst die falschen Entscheidungen: Nach 17 Stunden ohne Schlaf hat man beispielsweise ein Reaktionsvermögen, dass einem Alkoholgehalt von 0,5 Promille. Eine Nacht durchzumachen würde schon circa 1 Promille entsprechen. Klar, man macht nicht ständig Nächte durch, aber zu wenig Schlaf fühlt sich dann an, wie betrunken sein und man kann nicht klar denken und verliert auch seine Feinfühligkeit. Für das Leben mit Kindern kann das fatale Folgen haben: Feinfühlig zu sein und sich in die Bedürfnisse seiner Kinder hineinzuversetzen ist wahnsinnig wichtig oder wir erlauben unseren Kindern Dinge, nur um unsere Ruhe zu haben.

3. Dein Immunsystem wird schlecht: Durch wenig oder schlechten Schlaf schwächen wir unser Immunsystem und Entzündungsreaktionen werden im Körper sichtbar: Sprich, wir sind anfälliger für Krankheiten aller Art: alle viralen und bakteriellen Infekte können und leichter treffen. Außerdem besteht unter Umständen auch ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle, Autoimmunkrankheiten und Übergewicht. Kinder bringen ja spätestens aus der Kita alles an Krankheiten mit nach Hause – uns kann das richtig umwerfen.

4. Du ernährst dich schlechter: wenn du schlecht schläfst, entwickelst du einen Heißhunger auf  fettige, süße, salzige und kohlenhydratreiche Lebensmittel. Das hat mit den Hormonen zum tun, die während des Schlaf gebildet werden: Wenn du mehr dazu wissen willst, google mal die Worte Leptin und Ghrelin. Man tendiert also dazu, sich schnell Energie zuzufügen, zum Beispiel mit Schokolade oder auch zu viel Kaffee (der uns dann zusätzlich wach hält, auch abends). Zu kochen und gesundes Essen ist einem übermüdet oft schlicht zu anstrengend. Gesundes Essen ist für Kinder aber nun mal auch unerlässlich.

5. Du bist sehr dünnhäutig und gestresst: Wenn man schlecht schläft, hat man nachweislich einen höheren Spiegel des Stresshormons Cortisol. Wenn dieses Cortisol dann im Körper nicht abgebaut wird, weil wir am Tag z.B. wieder Stress erleben, kommt es dauerhaft zu einem erhöhten Cortisolspiegel. Die Folgen davon können ein geschwächtes Immunsystem oder ein erhöhter Blutdruck sein. Außerdem kannst du schlechter Entspannen, wenn der Cortisolspiegel zu hoch ist, also fällt auch das Einschlafen wieder schwerer. Aber auch hier: wenn man vor lauter Müdigkeit nicht gelassen sein kann, können wir Trotzanfälle und Wutausbrüche unserer Kinder viel schlechter aushalten und wir können sie nicht liebevoll begleiten.

6. Du siehst schlecht aus: Wenn man dauerhaft schlecht oder zu wenig schläft, kann sich auch die Haut nicht mehr regenerieren und die Durchblutung leidet. Man sieht es im Gesicht: graue oder blasse Haut, Falten, Runzeln, Augenringe, Rötungen. Du siehst aber müde aus…! Das ist Kindern egal, sie lieben auch ihre müde aussehenden Eltern 😉

Aus welchen Gründen schlaft ihr schlecht? Was hält euch wach?

Liebe Grüße – Julia

 

foto: unsplash.com

Mein Knie und meine Liste mit entzündungshemmenden Nahrungsmitteln

Mein Knie und meine Liste mit entzündungshemmenden Nahrungsmitteln

Seit 6 Woche habe ich mit meinem Knie zu schaffen – Diagnose: Knorpelschaden, vermutlich durch Verschleiß – was irgendwann mal Arthrose werden kann..!! WAAAAS? Das ist doch was für alte, also ich meine richtig alte Leute. Tja, scheinbar nicht. Von heute auf morgen war das Knie dick geschwollen und ich konnte nicht mehr laufen, eben Diagnose Knorpelschaden. Ich habe zahlreiche Besuche bei Orthopäden hinter mir (die einen wollten sofort operieren, die anderen waren zum Glück bedächtiger und verschrieben erst einmal Krankengymnastik). Die einzig wahre Hilfe kam dann von einer großartigen Osteopathin  – aber das dazu mal einer anderen Stelle.

Ich habe mich dann aber einmal selbst mit dem Thema befasst und wollte heraus finden, was ich da eigentlich habe. Knorpel, eklig, das ist doch das, was man beiseite legt wenn man Fleisch ist. Aber sonst? Was hat das mit mir zu tun?

Der Knorpel, z.B. am Knie ist, grob gesagt, Gewebe an den Gelenken zwischen den Knochen – diese dienen als Puffer und schützen die Knochen vor zuviel Druck. Das Kniegelenk muss nämlich fast unser ganzes Körpergewicht tragen – UFF! 

Neben kniebelastenden Sportarten, gehört Übergewicht ebenfalls zu den Sachen, die dem Knorpel schaden können. Aber auch Mineralstoffmangel kann den Knorpel unelastischer werden lassen. Aha!

Also habe ich beschlossen, mich auf die Suche nach einerseits entzündungshemmenden Lebensmitteln zu machen (denn eine fette Entzündung hatte ich ja im Knie drin, deswegen war es ja so angeschwollen) und ich wollte Lebensmittel finden, die Knorpel wieder aufbauen.

Folgendes habe ich gefunden:

Entzündungshemmende Nahrungsmittel sind auch interessant, wenn man andere entzündliche Prozess im Körper hat, wie z.B. akute oder chronische Nasen- oder Stirnhöhlenentzündungen, Magenreizungen – wie Gastritis, oder auch bei Autoimmunkrankheiten wie Schilddrüsenerkrankungen / Hashimoto, Multiple Sklerose oder auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte.

Hier eine kleine Liste von entzündungshemmdenen Lebensmitteln. 

Obst: Sanddorn, Hagebutte, Kiwi, schwarze Johannisbeeren, Zitrusfrüchte, Beeren, Pflaumen, Kirschen, Äpfel, Granatäpfel

Gemüse: allen voran LINSEN! Paprika, Brokkoli, Kohlsorten, Fenchel, Spinat und Mangold

Beilagen und Nüsse: Sonnenblumen- und Kürbiskerne, Mandeln, Sesam und Vollkornreis

Fette: Weizenkeimöl, Kokosöl und Lachs

Gewürze: Zimt, Oregano, Heilpflanzen wie Kamille, Arnika, Ginkgo, Kurkuma, Ingwer, Currypulver

An den Lebensmittel, die den Knorpel wieder aufbauen, forsche ich noch und werde wieder dazu schreiben.

Allerdings habe ich soweit schon in Erfahrung gebracht, dass Kieselsäure für einen stabilen Knorpel sehr gut sein soll. Kieselsäure / Silicea wird im Körper zur Bildung von Kollagen benötigt, das für die Entwicklung und Stabilisierung des Knorpels, aber auch für das Bindegewebe, der Sehnen und der Knochen gebraucht wird. Zusätzlich sorgt es bei Haaren und Nägeln für Elastizität und Festigkeit. Ich werde starten mit einer Einnahme von 3 Tabletten morgens und abends.

Bei meiner Ernährung achte ich ebenfalls zusätzlich auf Nahrungsmittel mit viel Kieselsäure und werde viel  Haferflocken (habe den höchsten Gehalt an Silicea), Bananen, Datteln und Kartoffeln mit Schale essen.

Habt ihr andere Ideen zum Thema Knorpelschaden oder entzündungshemmende Nahrungsmittel?

einen schönen Tag für euch alle, Eure Julia

 

Die Kraft des Kuschelns – Ein Loblied auf die (Baby)Massage

Die Kraft des Kuschelns – Ein Loblied auf die (Baby)Massage

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Intensiver Körper- und Hautkontakt bei Neugeborenen ist die erste Form von Kommunikation zwischen Eltern / Mutter und Kind. Neugeborene leben in den ersten 3 Monaten nach ihrer Geburt ein Leben wie im Bauch weiter: Viel Bewegung, viel Körperkontakt und viel Schlaf (und ständiges trinken).

Die menschliche Haut ist das größte Sinnesorgan. Für das Baby, dessen Sinne und Wahrnehmung sich langsam entwickelt, ist der Kontakt mit der Haut besonders wichtig. Das einfachste Mittel der Kommunikation mit dem Baby ist die Berührung.

Viel Berührung zum Beispiel auch ganz gezielte Berührungen durch Babymassage hat viel Vorteile. Es fördert den Aufbau und die Stärkung der emotionalen Bindung zwischen Baby und Eltern – das Baby gewinnt Vertrauen in die Welt. das Baby spürt Geborgenheit und Wohlbefinden. Es wird ausgeglichener und schläft im besten Falle intensiver und erholsamer. Das kennen wir von uns auch: Massage sind entspannend und senken den Spiegel an Stresshormonen. Wobei man sagen muss, dass Babys sich nicht wie wir, gemütlich hinlegen und wissen: ahhh, jetzt gleich kann ich mich entspannen und halten dann eine Stunde lang still. Babymassage ist für viele ganz kleine Babys auch erst einmal aufregend und sehr „reizvoll“. Deswegen ist es gut, sich in kleinen Schritten zu nähern, erst einmal ganz langsam und in kleinen Zeiteinheiten, ein paar Minuten reichen am Anfang schon, die Massagen zu geben.

Lernt man die Babymassage früh hat man eigentlich die ganzen Kinderjahre hindurch eine Möglichkeit liebevoll Berührungen zu schenken.

Häufiges in den Arm nehmen und Kuscheln regt außerdem die Ausbildung des Hippocampus an: das ist die Hirnregion, in denen Emotionen und Erinnerungen entstehen. Es fördert das kindliche Selbst(vertrauen), gibt Mut und fördert die emotionale Entwicklung.

Für Babys und größere Kinder hat Massage und Berührung aber neben den geistig-emotionalen Vorteilen auch körperliche zu bieten:

Durch die Berührung verbessert sich die Sinneswahrnehmung – die Babys lernen ihren Körper kennen und lernen sich besser in der (großen, weiten) Welt zurecht zu finden. Aber auch größere Kinder brauchen den Kontakt zu sich und verlernen das in unserer hektischen nach außen gerichteten Welt schneller als früher. Durch Massagen behalten sie den Kontakt zu sich selbst oder bekommen ihn wieder zurück.

In den Arm nehmen hält auch gesund, denn das Immunsystem wird durch Berührung und gezielte Massagen gestärkt (zum Beispiel wird die Thymusdrüse – sie ist zuständig für die körpereigene Abwehr – durch leichtes Klopfen auf den Brustkorb angeregt. Bauchweh (auch emotionales) kann durch eine leichte Bauchmassage gelöst werden.

FAZIT: Wer seine Kinder – vor allem auch wenn sie größer werden – In den Arm nimmt und kuschelt erhält das bestehende energetische Gleichgewicht und Gesundheit seiner Kinder aufrecht.

du willst mehr wissen?

>> neue Babymassagekurse bei COSY ELEVEN stehen auch hier: http://cosy-eleven.de/massagen-rund-um-die-geburt/

>> dich interessiert, wie du eine Fußmassage bei deinen Kinderrn durchführst? Dann lies hier: http://cosy-eleven.de/2016/12/25/entspannende-fussmassage-bei-kindern/

>> ein Video zur Bauchmassage bei Babys schau hier: https://www.youtube.com/watch?v=77mr9Ngl7w0&t=1s